BLOG – Rücksichtsvolle Italiener

Endlich mal positive Nachrichten!

Irans Präsident in Italien: Rom verhüllt Statuen für Rohani

In diesem Artikel des SPIEGEL wird beschrieben, wie sich Rom auf den Besuch des iranischen Präsidenten vorbereitet.

„Das Verhüllen sei aus Respekt für die iranische Kultur und den Glauben Rohanis erfolgt.“

Erst durch diesen Artikel wird mir bewusst, wie rücksichtslos wir uns gegenüber den vielen muslimischen Flüchtlingen verhalten.
Nichtsahnend bewegt sich da ein Paar durch die Stadt und plötzlich – mitten im Park und schon von Weitem gut sichtbar – eine Statue mit unverhülltem … (ich will das Wort hier nicht aussprechen).

Der Mann mit dem Vollbart versucht die Blicke seiner Frau noch im letzten Moment in eine andere Richtung zu lenken, doch es ist zu spät.
Schockiert zieht sie ihr Kopftuch hinunter ins Gesicht, einen verzweifelten Schrei stößt sie aus.
Sie hat die obszöne Darstellung eines männlichen Geschlechts aus Stein gesehen, an dem die unsensiblen Deutschen offenbar keinerlei Anstoß nehmen.

Noch heute werde ich mich hinsetzen und eine Petition aufsetzen. Sämtliche Statuen in unserem Land sollen verhüllt werden. Auch die in Museen. Und natürlich müssen auch Gemälde unter die Lupe genommen werden, zumal die alten Meister auch nicht gerade prüde waren mit ihren Darstellungen.

„Schluss mit der Pornographie in deutschen Museen!“

Ich hoffe, mit diesem Slogan werde ich meine deutschen Mitbürger aufrütteln können.

BLOG – Also die Griechen …

Der SPIEGEL mockiert sich heute über die Griechen:

„Allerdings haben die Griechen auch einiges getan, um den Unmut der europäischen Partner zu rechtfertigen. Beziehungsweise: einiges versäumt. Noch immer sind zahlreiche zugesagte Maßnahmen nicht umgesetzt. Von den fünf versprochenen Hotspots etwa, zentralen Registrierungseinrichtungen, arbeitet gerade einmal der auf der Insel Lesbos halbwegs verlässlich. Die Unterbringung und Versorgung der Menschen sind in vielen Fällen nicht gegeben.“

Ein starkes Stück, dass die Griechen das immer noch nicht hinbekommen haben.

Allerdings: Man sollte nicht mit Steinen werfen…

Dieser Artikel in n-tv online berichtet darüber, wie es die Berliner Verwaltung nicht bewerkstelligt, die Flüchtlinge mit Essen zu versorgen. Man ist auf Spenden angewiesen…

„Allein im Containerdorf Allende II im Südosten Berlins hätten 40 bis 50 Bewohner kein Geld mehr, um sich etwas zu essen zu kaufen. Auch im Gierso, einem Wohnheim im Bezirk Charlottenburg, warteten einer Sprecherin zufolge 30 Flüchtlinge auf Leistungen vom Lageso. Das Problem: Um die Finanzhilfe zu bekommen, müssen die Flüchtlinge in der Behörde vorsprechen. Doch die dortige Leistungsstelle kommt – wie Wochen zuvor auch die Registrierungsstelle – mit den Terminen nicht hinterher.
Manche der Bewohner sind laut Peter Hermanns, Leiter des Containerdorfs, bereits „fünf oder sechsmal hintereinander erfolglos hingefahren“. Nach stundenlangem Warten kämen sie immer wieder ohne Geld zurück. Auch bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO), die in der Hauptstadt 13 Heime betreibt, kennt man das Problem. „Wir haben Familien, die seit Dezember kein Geld bekommen haben“, sagte eine Sprecherin der „Berliner Zeitung“.“

Aber immerhin: Die Berliner Sozialverwaltung verspricht Besserung. heißt es.
Doch Besserung wird schon seit dem letzten Sommer versprochen.

Grandios, unsere Verwaltung.
Ich bin sicher, die Griechen sind uns da um Längen voraus. 😃

BLOG – Demokratie für die ganze Welt ?

Wir sind uns einig darüber, dass Baschar al-Assad die Macht in Syrien abgeben soll.
Doch an wen?

Wir sind uns einig darin, dass wir uns für Syrien eine funktionierende Demokratie wünschen, so wie wir sie uns auch für andere arabische Länder gewünscht haben.

Zum Beispiel für Ägypten.

Tatsächlich fanden in Ägypten freie und geheime Wahlen statt.
Und wen hat das ägyptische Volk mehrheitlich gewählt?
Die Muslimbrüder.

Oh je, das haben wir allerdings nicht gewollt.
Da haben die Ägypter sich wohl verwählt, so wie wir uns 1933 verwählt hatten und später die Amerikaner, die Italiener, Griechen, Türken, Israelis, Polen und vielleicht bald wieder die Amerikaner mit ihrem republikanischen Favoriten Donald Trump.

Also wenn freie demokratische Wahlen zu solchen Ergebnissen führen können, die objektiv schlecht für die Menschen sind, dann stimmt offenbar etwas nicht mit dem demokratischen System.

Nur was?

Microsoft hatte ein Betriebssystem namens Windows entwickelt, das am Anfang (Windows 1.0) unendlich viele Macken hatte. Immer wieder wurde es verbessert, immer wieder wurde Fehler erkannt und beseitigt. Und mittlerweile funktioniert es immerhin so gut, dass man von permanenten Nervenzusammenbrüchen verschont wird.

Unsere demokratischen Systeme in ihren unterschiedlichen nationalen Ausprägungen wurden jedoch nie runderneuert. Und da wundern wir uns, dass Demokratie 1.0 nicht die erhofften Ergebnisse bringt…

In Göttingen gibt es ein staatliches Institut für Demokratieforschung. Die schrieb ich am 1. Juni 2015 an.

„… Ich schreibe gerade einen Artikel für die Wochenzeitschrift ‚der Freitag‘ zum Thema: „Wie müsste die Reform aussehen, die unser demokratisches System aus seiner tiefen Krise befreit?“

Es ist ja das Problem, das sehr dringend nach einer Antwort verlangt. Gedankliche Ansätze gibt es ja viele, doch nach meiner Kenntnis bislang keinen umfassenden, umsetzbaren Plan.
Vor diesem Hintergrund wüsste ich gerne: 

1. Hat Ihr Institut eine genaue Analyse zu den Defiziten unseres demokratischen Systems erarbeitet und publiziert?
2. Welchen Weg zum Beheben dieser Defizite und zur Lösung der Krise hat Ihr Institut ausgearbeitet?
3. Sind Ihnen umfassende Lösungsstrategien bekannt, die von anderer Seite vorgestellt wurden? 

Mit herzlichem Dank für eine baldige Antwort …

Noch am selben Tag kam die Antwort:

Sehr geehrter Herr Oehlmann,
das sind natürlich die ganz großen, grundsätzlichen Fragen, die Sie da anführen. Und ein umfassendes, gar praxisorientiertes Konzept dürften wir ja als universitäres Institut auch gar nicht zum Ziel haben…

In nachfolgenden Emails bohrte ich weiter. Doch ohne Erfolg.
Es gab weder eine Analyse der Defizite noch Lösungsvorschläge.

Schade eigentlich.
Aber sehr gut, dass wir ein solches Institut haben.

BLOG – So what?

„62 Superreiche besitzen so viel wie die halbe Welt“
Vor einem Jahr waren es noch 80 Personen.

So die Oxfam-Studie.

Doch das scheint die Menschen in demokratischen Ländern nicht zu stören. Sonst würden sie Regierungen wählen, die sich für eine gerechtere Verteilung von Reichtum einsetzen.

Wir tun so, als würde die Zukunft über uns hereinbrechen wie eine Großwetterlage.
Doch in Wahrheit liegt es in unserer Macht, die Zukunft zu gestalten.

Machen wir aber nicht.
Schade.

BLOG – Eine Super Idee

„Ankommen“ heißt eine App, die genau auf Flüchtlinge zugeschnitten ist.
Hier ein Artikel dazu.

Neben einer Einführung in die deutsche Sprache enthält sie umfangreiche wertvolle Hinweise dazu, was man in Deutschland beachten sollte.

Programmiert hat sie Mustafa Isik mit seinen 80 Mitarbeitern starken Team vom Bayerischen Rundfunk.

Bald gibt es auch eine Version fürs iPhone.
Ich bin gespannt.

BLOG – Wir sind ein reiches Land

Gute Neuigkeiten, die unserem Finanzminister ein Lächeln ins Gesicht zaubern: „Mit 12,1 Milliarden Euro fällt das Plus im Bundeshaushalt für das vergangene Jahr mehr als doppelt so hoch wie zuletzt erwartet aus.“
So schreibt die Süddeutsche Zeitung in diesem Artikel.

Und weiter:
„Bundesfinanzminister Schäuble will das Geld vollständig zurücklegen, um damit zusätzliche Kosten für Flüchtlinge zu decken.“

Es stimmt also: Wir sind ein reiches Land, das sich die immensen Kosten für Flüchtlinge leisten kann.

Wir sind so reich wie ein Mann, der im vergangenen Jahr Kalenderjahr einen Überschuss von 121.000 Euro erzielte, über den er nun frei verfügen kann. Nicht schlecht. Da kann man auch von ihm erwarten, dass er großzügig ist.

Dass er Banken gleichzeitig die Summe von über 22 Milliarden schuldet, wird übersehen.

Die Verbindlichkeiten unseres Staates belaufen sich derzeit auf 2.238 Milliarden Euro. Dabei wächst der Schuldenberg in jeder Sekunde um 1.556 Euro. Das sind rund 1 Milliarde Euro jede Woche.

Unser Finanzminister lächelt, denn seine Generation wird die Schulden nicht tilgen müssen. Das wird Aufgabe unserer Kinder und Enkel sein.

Dies nur am Rande.
Ich bin absolut dafür, Flüchtlinge aufzunehmen. Doch wir sollten damit aufhören, uns zu belügen, indem wir uns als „reiches Land“ bezeichnen.

Und wir sollten aufhören, uns zu belügen, indem wir uns einbilden: „Wir schaffen das“.
Wie will unsere Regierung die immens großen Herausforderungen meistern, wo sie schon an sehr kleinen scheitert?

„Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden“, warnte ein Politiker, der dies aufgrund seiner Erfahrung als Bundeskanzler wohl beurteilen konnte.

Wir bewegen uns mit zunehmender Geschwindigkeit auf das Ende einer Sackgasse zu. Doch wir sind zu doof, um die notwendigen Kurskorrekturen einzuleiten.

In Wahrheit beschäftigen uns ja auch ganz andere Themen: der letzte Tatort, die Aktienkurse, die neuen Modelle auf der Automobilmesse, die Fußball Spielergebnisse, der VW Abgasskandal, die Features des neuen iPhone, der Hollywood Schmähpreis für „50 Shades of Grey“ …

BLOG – Warum so eilig?

Schon vor Monaten nahm ich mit Erstaunen zur Kenntnis, dass sich Flüchtlinge an verschiedenen Stellen anmelden bzw. registrieren müssen, weil die einzelnen Stellen die Daten nicht untereinander austauschen können.

Nun sind die Politiker doch tatsächlich auf die Idee gekommen, ein Gesetz zu erlassen, dass dies ermöglichen soll.
Vorbei die Zeiten, in denen jemand unter verschiedenen Identitäten in verschiedenen Bundesländern Straftaten begehen kann, ohne dass man ihm mit Hilfe der Fingerabdrücke auf die Schliche kommt.

Fortschritt Made in Germany !

Doch seien wir realistisch: Bis das System tatsächlich umgestellt sein wird, können noch viele Jahre vergehen.

BLOG – Demokratie 1.0

Immer mehr Kritik wird laut an den Entscheidungen der polnischen Regierung.
Was gibt es zu bemängeln?
Sie ist rechtmäßig im Amt, weil demokratisch gewählt.
Sie repräsentiert also den Souverän im Staate, das Volk.

Es lebe die Demokratie!

Und auch wenn Donald Trump bald im Weißen Haus sitzen sollte, so wäre auch er der rechtmäßige Repräsentant des amerikanischen Volkes. Hip hip … !

Stellen Sie sich vor, Sie würden immer noch mit dem Betriebssystem WINDOWS 1.0 arbeiten müssen. Unzulänglichkeiten wären längst bekannt, doch man würde nichts unternehmen, um sie zu beseitigen. Ein Alptraum.

So erlebe ich den politischen Alptraum der unterschiedlichsten Ausprägungen des demokratischen Prinzips in den Versionen 1.0.
Ganz offenbar funktionieren sie nicht, doch sie werden behandelt, als wären sie Gott gegeben und man dürfte sie nicht optimieren.

Ich stelle mir vor, ich würde als Außerirdischer unsere Erde besuchen und die Menschheit dabei beobachten, wie sie sich organisiert hat, wie die Menschen sich gegenseitig mit Waffen bedrohen, vernichten und ausbeuten.

Menschheit 1.0
Menschheit 2.0 wird es wohl nicht geben. Die Menschen werden sich vorher ausgerottet haben.

BLOG – Lageso Berlin – Ist McKinsey der Verhinderer einer Lösung?

Unfähig oder unwillig?

Inzwischen warten die Flüchtlinge bei minus 10 Grad die halbe Nacht vor dem LAGESO Berlin, um einen Termin zu bekommen. Oft warten sie den ganzen Tag umsonst und müssen sich am nächsten wieder anstellen.

Warum ist das so?
Ist die Berliner Verwaltung tatsächlich auch nach Monaten unfähig, dies vernünftig zu organisieren?

Das kann nicht die Erklärung sein, denn das Problem wäre sehr leicht und für alle zufriedenstellend lösbar:

1. Wer einen Termin haben möchte, betritt ein dafür eingerichtetes Zelt und gibt Name, Grund und Handy Nummer an. Dafür stehen Helfer bereit, welche die Muttersprachen der Flüchtlinge sprechen.
Dies könnten durchaus auch in diese Aufgabe eingewiesene Flüchtlinge sein, die hier ihren ersten Job haben (!)

2. Naht der Termin, erhält der Flüchtling zwei Stunden vor dem voraussichtlichen Termin eine SMS. So hat er genügend Zeit, um sich zum LAGESO zu begeben und in einem beheizten Zelt zu warten.

3. Unmittelbar vor dem Termin erhält er eine weitere SMS, woraufhin er die Behörde betritt und nun innerhalb kürzester Zeit an die Reihe kommt.

4. Eine entsprechende Software könnte durch die Initiative Refugee Hackathon von Anke Domscheit-Berg zeitnah eingerichtet werden.

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Diesen Vorschlag schickte ich ans ZDF-Morgenmagazin (persönlich an Dunya Hayali). Sie bedankte sich. Mal sehen, ob etwas daraus resultiert.

Ich schrieb den Link zu diesem Artikel auch auf die Facebook Seite des Morgenmagazins.

Dazu ein Leser:

Reiner Lorber Also ich denke das Blog hat keine Lösung parat. Denn wer soll denn die nötigen Muttersprachler rekrutieren bzw. anlernen? Und wieviele von den Kräften werden benötigt? Das mit der SMS – Benachrichtigung ist nicht so einfach weil jede SMS relativ viel kostet und es immens teuer werden kann. Und in welcher Sprache sollte diese sein und was macht man mit Analphabeten? Ich finde die Vorschläge ziemlich undurchdacht und einfach mal schnell niedergeschrieben.

Meine Antwort:

Daniel Oehlmann Reiner Lorber 1. Die Initiative „Moabit hilft“ könnte die nötigen Muttesprachler rektrutieren und anlernen – falls sich die Behörde selbst auch damit überfordert sieht. 2. Mit den Kosten für SMS ist doch ein Pseudoproblem. 3. Welche Sprache? Die Sprache, in der sich die Person angemeldet hat. 4. Analphabeten können die Mobilnummer einer Person ihres Vertrauens angeben.

Und ein Physiker schrieb:

Dieter Scholz Also wenn es mir zu kalt wird, flüchte ich einfach nach Hause, da wo ich hergekommen bin ….
„wink“-Emoticon

Und meine Antwort:

Daniel Oehlmann Dieter, das ist eine super Idee. Doch was tun, wenn Dein zu Hause in Trümmern liegt und Du erst gar nicht dort ankommst, weil Dir ein Sniper vorher eine Kugel in den Kopf gejagt hat? Trotzdem: Dank für Deine tolle Idee, eine Lösung zu finden. Solche Leute braucht unser Land!

Auch der Initiative MoabitHilft hatte ich meinen Vorschlag geschrieben.
Die Antwort erhielt ich heute:

06. Januar 2016
Lieber Herr Oehlmann,

genau dieses Angebot hat die Initiative Coders4Help die die Website LagesoNUM entwickelt hat (waren auch beim Hackathon vertreten) schon seit langem gemacht. Selbst eine SMS-Spende haben sie bereits eingeworben. Eine solche Lösung hätte bereits im September an den Start gehen können.
Die Unternehmensberatung McKinsey die ehrenamtlich für den Senat arbeitet hat dies abgelehnt, da sie gerade selbst an einer solchen Lösung arbeiten.

Viele Grüße,

Daniela Grebe

Wie ist das wohl zu bewerten? Wer bremst?

Ich habe gerade die MoMa Mitarbeiterinnen Dunya Hayali und Lisa Jandl als auch den Redakteur Jens Schneider von der Süddeutschen Zeitung anschreiben mit der Bitte, an dieser Stelle zu „bohren“.

Hier auch mein heutiges Schreiben an Moabit Hilft:

Hallo Frau Grebe,

danke für diese interessante Information. Ich bin sicher, dass Sie die bereits im Sommer an die Medien kommuniziert haben.
Also haben die Medien versagt, an genau der Stelle zu bohren?

Mit Verwunderung lese ich beispielsweise diesen Artikel im Tagesspiegel vom 15.12.15.
Ich werde die beiden Autoren Timo Kather und Annette Kögel darauf ansprechen.

Ich habe bereits das ZDF Morgenmagazin (Dunya Hayali und Lisa Jandl) Ihr Schreiben weitergeleitet und darum gebeten, an der Stelle zu ergründen, wer dafür verantwortlich ist, eine praktikable Lösung über viele Monate zu verhindern.

Noch im Sommer dachte ich: Sicher werden sich die Zustände bald bessern angesichts der Proteste von Ehrenamtlichen und Medien. 
Nun will ich mich nicht länger auf andere verlassen, sondern selbst initiativ werden – gerne koordiniert mit Moabit hilft.

Mit besten Grüßen
Daniel Oehlmann