BLOG – Was halten die Bürger von demokratischen Wahlen? Vielsagende Einblicke …

Am 26. Dezember 2014 veröffentlichte die Tagesschau online einen Artikel mit dem Titel „SPD will Wahllokale wochenlang offen halten“.

Damit wieder mehr Menschen wählen gehen, will SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi ein neues Wahlverfahren ausprobieren. In der „Welt“ sprach sie sich dafür aus, „statt eines einzigen Wahltags ganze Wahlwochen wie in Schweden anzupeilen“.

Interessant sind dazu die Kommentare der Öffentlichkeit. Sie spiegeln ein vielsagendes Meinungsbild zum Thema Wahlen und Demokratie.

Nachfolgend die 154 ungekürzten Kommentare.
Die vermutlich niemand alle lesen wird, habe ich mir erlaubt, einige hervorzuheben.

Am 26. Dezember 2014 um 09:05 von C1944
Wahlwochen

ist ein Schwachsinn. Man sollte lieber einmal versuchen die Ursachen zu ergründen, warum die schwache Wahlbeteiligung zustande kommt. Die meisten wissen nicht was sie hier wählen sollen. Es ist alles ein Einheitsbrei und die Wahlversprechen sind nach der Wahl vergessen.Die derzeitige Politik kann mit ihren Inhalten nicht mehr punkten. Lügen , täuschen und, und und, . Gutes Beispiel der Soli und man könnte noch mehr aufzählen.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:05 von Lestagehniker
Interessanter Vorschlag, aber…

… ich finde, bevor jetzt eine langwierige öffentliche Debatte initiiert und viel Geld ausgegeben wird, sollte herausgefunden werden, ob die Leute nicht aus anderen Gründen nicht wählen gehen.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:07 von horstie
Wahlverfahren

Frau Fahimi sollte sich lieber mal überlegen, warum die Leute nicht zur Wahl gehen. Nicht aus Trägheit, sondern weil sie mit der Politik der Regierungen nicht mehr einverstanden sind. Der Gedanke des Volkes ist doch: Ist doch egal, was ich wähle, die machen ja doch was sie wollen. Die Politik ist auf des Volkes Wunsch taub oder will nicht hören.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:12 von Manes
Wahlbeteiligung

Die Politiker wollen es einfach nicht begreifen das die schlechte Wahlbeteiligung ein Produkt schlechter Politik ist. Im Gegenteil Frau Fahimi unterstellt dem Wähler sogar noch Bequemlichkeit. Mit dieser verbohrten Einstellung müssen sie sich nicht wundern wenn die Wahlbeteiligung noch geringer wird.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:13 von nichtmehrwähler
Gute Idee

aber die Politik ist in den letzten Jahren zu sehr an der Wirtschaft orientiert, die Millionäre werden immer mehr, das verhindert wohl einiges. Dazu kommt eine „Sattheit“ des Bürgers, Veränderungen fanden früher meist durch Engagement von Initiativen statt. Heute: Mein Zimmer, meine Katze, mein PC

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Am 26. Dezember 2014 um 09:14 von wenigfahrer
Schöne Weihnachten Allen

es reicht schon wenn Politik gemacht wird für den Bürger und nicht gegen ihn.
Dann gehen auch mehr wählen,Wochenlange Öffnung und noch mehr falsche Versprechen und Wahlkampf sind kein Mittel um mehr Stimmen zu bekommen.
Die Bürger haben einfach den Kanal voll von dem was nicht passiert,das ist schon Alles.
Gruß

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Am 26. Dezember 2014 um 09:15 von Opho
Wozu

Wer aus Bequemlichkeit nicht wählen mag und auch keine Briefwahl machen will, dem sollte man nicht noch nachlaufen. Wer nicht mitwählt, dem ist es entweder egal oder er ist mit allen möglichen Ergebnissen einverstanden. Wem sein demokratischen Grundrecht nicht den sonntäglichen Weg wert ist, der hat seine Entscheidung getroffen.
Aber es gilt auch: Wer nicht wählt, darf sich nicht beschweren.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:20 von Hafenstraße1982
Träume an der Realität vorbei

Frau Fahimi hat echt noch Träume, alle Achtung!
Leider bleibt es da bei einem Traum von Ihr so eine höhere Wahlbeteiligung zu bekommen. Sie sollte sich wirklich mal Gedanken machen warum diese so niedrig ist, so wie unsere Politiker arbeiten , und als Volk vertreten braucht sie sich nicht wundern wenn diese noch geringer wird. Würde Ihr Vorschlag eines bewirken das die Zahl der freiwilligen Helfer zurück geht. Sie sollte sich mal Gedanken machen zu einer Mitbestimmung, siehe Schweizer Model.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:22 von mi.ps
Schnapsidee

Besser wäre es, an der Politikverdrossenheit der Wähler zu arbeiten. Die Wahlbeteiligung ist ja die erste Aussage der Wähler. Wenn keiner hingeht, wird von der Politik nichts mehr erwartet.
Daran kann man mit sinnvollen Ideen arbeiten.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:22 von denkend
Wahlbeteiligung

Wahlbeteiligung kann man nicht erzwingen! Auch nicht mit großem Aufwand von Steuergeldern, da hilft auch kein roter Teppich. Geht jemand nicht zur Wahl, ist er zufrieden. Wer diese Zufriedenheit als Politikverdrossenheit oder Resignation bewertet hat selbst den Glauben an die Demokratie verloren. Zur Urne gehen Demokraten und Unzufriedene.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:26 von veda3
Hier will die SPD natürlich Stimmen …

… dennoch wäre es repräsentativer, wenn mehr Menschen wählen gingen.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:26 von Schattenkanzler
Schwachsinn

Also bisher werden wählen mit freiwilligen Wahlhelfern durchgeführt, das würde sicher anders wenn das ne Woche dauert….

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Am 26. Dezember 2014 um 09:27 von KeineAhnungvonP…
Hat die SPD schon mal was von Briefwahl gehört?

Seit ewigen Zeiten gibt es für Wähler die am Wahlsonntag verhindert sind (und diesen Grund kann sich jeder selber raus suchen) und trotzdem wählen wollen die Möglichkeit der Briefwahl. Dabei kann sich jeder die Unterlagen entweder zu sich nach Hause oder an eine beliebige Adresse in Deutschland schicken lassen, sich die Unterlagen selbst abholen und ggf. Gleich wieder dort abgeben, oder mit der Post schicken….
Ich glaub eher das die Frau Fahimi den falschen Gründen der Nichtwähler nach geht und durch solche Aktionen nur zusätzlich Geld ausgegeben wird, wo aber auch nichts raus kommt. Sie sollte wohl eher darüber nachdenken, ob es wohl auch an vielen profillosen Politikern liegt, wo es sowieso egal ist wer dran kommt, die schon so einfache vorhandene gesetzliche Möglichkeiten wie Briefwahl und ……. nicht kennen.
Dank solcher Beiträge wird es wohl doch eher den ein oder anderen Nichtwähler mehr geben, oder zumindest wird sie nicht mehr gewählt.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:27 von Berliner_Hose
Warum holen wir nicht gleich

Warum holen wir nicht gleich die Bürgen von zu hause ab, die nicht freiwillig zur Wahl erscheinen? Hauptsache die Damen und Herren in Berlin haben das gute Gefühl, gewählt worden zu sein, wenn sie fremde Interessen gegen ihr eigenes Volk durchsetzen. Alternativlos, engstirnig und mit Basta-Mentalität.
Tolle Idee von der Dame…

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Am 26. Dezember 2014 um 09:28 von tsleser
Politikverdrossenheit

Wenn Bürger nicht wählen gehen, dann liegt das einzig und allein an den Politikern. Schlammschlachten, Lobbyismus, Ideologie und Obrigkeit kommt eben nicht bei jedem gut an.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:31 von karsten-.Laurisch
SPD will Wahllokale wochenlang offen halten

Ich bin seit 1990 Wahlhelfer und Wahlvorsteher. Ich habe mal eine ganz blöde Frage an Si Frau Fahimi. Wie stellen Sie sich das vor? Soll ich dafür in Zukunft Urlaub nehmen? Ich arbeite nicht im öffentlichen Dienst. Soll mein Chef mir dafür frei geben? Ich denke bevor Sie über solchen Nonsens nachdenken sollte Sie vieleicht mal Ihre Politik ändern. Wie wäre es wenn die SPD ihre Wahlversprechen hält und nicht bricht wie unter Schröder. Dann gehen die Menschen auch wieder zur Wahl, wenn sie sehen es verändert sich etwas. Solange die Menschen das Gefühl haben das egal was oder wen sie wählen, egal ob CDU, SPD oder Grün, sie bekommen immer den gleichen braunen Milchkaffe werden immer weniger wählen gehen.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:32 von RoyalTramp
@ C1944 & horstie

Ich will nicht behaupten, dass mein Bekanntenkreis in D den Durchschnitt der Menschen repräsentiert, aber kaum einer von denen geht nicht zur Wahl, weil die nicht wissen, wen die wählen wollen, sondern tatsächlich weil sie faul sind. Und erst am Ende vielleicht auch ein Stück weit, weil sie resignieren. Aber hauptsächlich ist es Faulheit.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:32 von klaresache
Viele meiner Freunde…

… interessieren sich nicht für Politik. Sie wissen weder wofür die Parteien stehen noch können sie mit kürzeln wie „CDU“ „SPD“ etc. was anfangen.
Als Begründung kommt dann immer „mir gehts doch gut, ich hab nen Job, ne Wohnung, ne Frau etc. was kümmerts mich wenn morgen wer anders dran kommt“.
Diese völlig naive sicht der Dinge wird sich auch durch ganze Wahlmonate nicht ändern lassen.
Die Leute sind zu bequem, es geht ihnen um nichts, Geld kommt von der Bank und Strom aus der Steckdose.

Diese Dekadenzmentalität lässt sich mit solch laschen Maßnahmen nicht eingrenzen.
Wahlpflicht wäre für mich das Mittel der Wahl, die Menschen zwingen sich mit Ihrem Land zu beschäftigen. Wenns an den Geldbeutel geht und die Leute wirklich ein Kreuzchen machen müssten würden Sie sich auch eher informieren wen sie denn wählen können oder vllt. sich sogar selbst mal engagieren.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:33 von Eisbär1955
Veränderter Wahlmodus

ist jetzt Weihnachten oder der 1. April? Anders kann der Vorschlag nicht bewertet werden! Oder ist das eher die Hilfslosigkeit einer Politikerin, die nicht in der Lage ist zu erkennen oder vielleicht nicht begreifen kann, warum die Bürger nicht zur Wahl gehen! Ich empfehle der Dame ein Mal morgens den ÖPNV im Berufsverkehr zu benutzen, Mal auf ein Amt zu gehen oder einen Supermarkt, mal sich in ein Wartezimmer eines Arztes zu setzen und zu hören, keine Sprüche von sich geben nur den Menschen „aufs Maul zu schauen“ und zu hören, was diese bewegt. Dann erfahren Sie Frau Fahimi, warum so Wenige, es werden ja von Wahl zu Wahl immer mehr Verweigerer, ihre Stimme abgeben. Ich denke, die meisten Politiker wissen gar nicht mehr, was uns das Wahlvolk wirklich bewegt oder wollen sie das vielleicht gar nicht wissen?!! In diesem Sinne frohe Weihnachten und erfolgreiches friedliches 2015.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:34 von carlos13
Politik für die Menschen machen

Sorry, Frau Fahimi, aber irgendjemand muss ihnen etwas in ihren Weihnachtstee gegeben haben. Viele Menschen gehen nicht mehr zur Wahl, weil sie gemerkt haben, dass die Mainstreampolitik überhaupt kein Interesse hat, sich um ihre Probleme zu kümmern. Sie nehmen wahr, wie die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird und nur das große Kapital von der Politik hofiert wird. Selbst, wenn man die Wahllokale über Monate öffnete, würde die Wahlbeteiligung nicht steigen. Machen Sie endlich eine Politik für die Menschen, Frau Fahimi, dann brauchen Sie uns auch zu Weihnachten mit einem solchen Schmarrn belästigen.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:34 von Hippie
gute idee aber viel zu umständlich…

ich bin für eine faire form der wahlpflicht:
jeder ist verpflichtet am wahltag (oder früher per briefwahl) seine stimme abzugeben.
es sollte dann aber auch die möglichkeit geben, geziehlt (X) keine Partei anzukreuzen, wenn man mit keiner partei zufrieden ist.
diese wahlverfahren würde vor allem den linken einen ordentlichen schub geben. was glaubt ihr denn wieviele alternative und techno leute am wochenende einfach zu lange und heftg feiern und schlicht und ergreifend am sonntag nachmittag wichtigeres zut tun haben, bzw die zivilisation meiden.
deshalb: dass frau fahimi hier zum ersten mal in ihrer politischen laufbahn eine gute idee hatte sollte man unterstützen.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:37 von EASI
Frau Fahimi wieder …

Die Menschen gehen nicht mehr wählen, weil sie nicht wissen wieso und wen? Wenn sie sich mit den Bürgern beschäftigen würde, wüsste sie das.
Seit über 30 Jahren lässt die etablierte Politik dringend notwendige Reformen liegen – sie tut nichts und das wissen die Bürger. Lieber monatelang über Pillepalle-Themen wie Maut diskutieren anstatt Bildungs-, Renten-, Gesundheits- und Steuerreform anzugehen. Und diese bilden nur die Spitze eines riesigen Eisbergs, der jedes Jahr grösser wird.
Wozu also wählen? Da entscheiden sich doch immer mehr Bürger direkt auf die Strasse zu gehen …

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Am 26. Dezember 2014 um 09:37 von Luz
Wochenlange Wahl

Frau Fahimi sollte sich ihre Weihnachtsruhe gönnen, statt sinnlose Gedankenspiele zu veranstalten. Der Bürger weiß einfach nicht mehr, wen er wählen soll, weil alle Parteien ihre Wahlversprechen brechen und schön am Bürger vorbei arbeiten. Sie vergessen, dass Wahlkampf am Tag nach einer Wahl beginnt und bis zur nächsten Wahl dauert. Daran müsen sie sich messen lassen. Dann spielt es auch keine Rolle, ob die Wahllokale einen Tage oder gleich mehrere Wochen geöffnet sind. Anders wäre es, wenn man z.B. über das Internet jeden Tag wählen könnte. Dann müssten die Politiker sich mal zackig nach dem Bürgerwillen richten.
Weihnachtsfreude jeden Tag.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:38 von MehmetK
Anstatt 1 Tag mehrere Tage ist schon mal besser

Viele planen ja ihre Tage. Und bei der Planung ist es halt immer besser mehr Spielraum zu haben als sich genau auf ein Tag zu beschränken, falls was dazwischen kommt.
Ich glaub zwar schon, dass dadurch ein bischen mehr Wäler kommen, weil man währen den Wahltagen sogar noch diskutieren werden kann. Dennoch ist es nur ein sehr kleiner Schritt, weil es doch noch von vielen anderen Faktoren abhängt.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:38 von hut
Jahresendquatsch

„Eine Zeitung und einmal wählen, bitte.“
Ich rede ungern eine Idee schlecht, aber das augenscheinlichste, das Wählen über das WWW, bleibt außen vor.
Naja, hauptsache im Gespräch, oder wie?

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Am 26. Dezember 2014 um 09:40 von sk2012
ohne sinnvolle Beschäftigung

Man kann nur den Eindruck gewinnen das die SPD sich mit belanglosem Zeug beschäftigt statt ihrer Kernwählerschaft gerecht zu werden.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:40 von Fregattenkapitän
Bettelei der Politik

Wer eine gute Politik für das Volk betreibt,der braucht nicht um die Wähler betteln.Was manchen Politikergehirnen entspringt,ist
einfach zum Kugeln.Wenn ich nicht wählen gehe,hat das Gründe und da sollten die Politiker ansetzen.Jetzt geht wohl schon die Ansgt um, dass die Wahlbeteilung noch mehr in den Keller geht.Die Wähler,welche sich schon von der Politik verabschiedet haben,die werden auch nicht dann wählen gehen,auch wenn sie dafür Wochen haben.
Macht Politik für die Mehrheit des Volkes,dann werden die Menschen auch wählen gehen.Wer aber nur Politik für die
obere Schicht macht und die untere Schicht
dabei vergisst,der kann Phrasen dreschen soviel wie er möchte,diese Leute werden von der Politik immer enttäuscht sein und deswegen nicht zur Wahlurne rennen.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:41 von waldbeutler
@denkend

„Geht jemand nicht zur Wahl, ist er zufrieden.“
Das bezweifle ich sehr!
Wenn jemand sich vom Ergebnis der Wahl keine Verbesserungen für sich und seine Mitbürger und sein Land erwartet, wohl eher…
Und für die „Bequemen“ gibt es schon lange die Briefwahl!

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Am 26. Dezember 2014 um 09:41 von Willy.A
ich fänds gut,

aber dann bitte auch 1 Woche lang vor jedem Wahllokal eine Wütstchenbude. Somt kann der Senf, den die Politik von sich gibt besser verarbeitet werden

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Am 26. Dezember 2014 um 09:42 von Klausewitz
Irgendwas macht Frau Fahimi

Irgendwas macht Frau Fahimi falsch, wenn ich mir die Umfragewerte der SPD ansehe.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:44 von rokaleh
Bequemlichkeit?

Unsere Politiker haben völlig den Kontakt zur Bevölkerung verloren. Das Nichtwählen hat überhaupt nichts mit Bequemlichkeit zu tun, sondern die Bürger spüren, dass sie in den Entscheidungen der Politiker überhaupt keine Rolle mehr spielen und nur noch als Steuerzahler benutzt werden. Das können unsere abgehobenen „Volksvertreter“ offenbar nicht mehr erkennen.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:46 von Lakrobi
Genau solcher Vorschläge

Genau solcher Vorschläge wegen und unzähliger anderer hat das Volk keine Lust mehr, sich die nächsten Bevormunder „auszuwählen“. Wie entfernt muss man vom Volke sein und wie wenig wirklich wichtige Probleme muss man haben, um solche Vorschläge zu unterbreiten.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:48 von N. Digger
Ist doch egal, wen man wählt.

Die Wirtschaftspolitik will ich von der Partei A, die Außenpolitik von B. Viele andere meiner Vorstellungen werden von keiner der großen Partei vertreten, zumindest nicht glaubhaft.
Es schaffen zwar immer wieder Parteien neu ins Parlament zu kommen, aber dann kommt von den Volksparteien und schließen Koalitionen mit diesen kategorisch aus. Notfalls gib es halt eine GroKo.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:49 von denke
Die Ohnmacht der Wähler

ist es, welche die Wähler von den Urnen fernhält. Und es ist die Sattheit der anderen, deren Richtungen von den gerade etablierten Parteien stimmig gemacht worden sind.
Also stimmt doch etwas nicht im System. Die Erkenntnisse der sich vergrößernden Ohnmacht bzw. Machtlosigkeit gegen die steigende Verarmung beginnen sich jetzt jedoch in den Synapsen zu regen.
Und dagegen stehen heute viele Bürger auf und demonstrieren auf den Straßen.
Die Gewerkschaften als Leit-Motor ist ihnen oft nicht geheuer, leider die Rechte als Leit-Motor auch nicht genehm.
Sie gehen – und schweigen, sie gehen auch und singen, und von Montag zu Montag wird die Schar größer und größer.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:54 von Lügenlebender
Wow, ein super Vorschlag von

Wow, ein super Vorschlag von der SPD, dazu noch die online Wahl und wir haben sicher eine größere Beteiligung und mal andere Leute in der Politik, die uns „Bürger“ vielleicht sogar vertreten, statt mit Füßen treten!
Klar das wieder einige Schwachsinn rufen, das sind sicher jene die am meisten zu verlieren haben, in Richtung cDU/cSU schau.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:55 von N. Digger
Gegenvorschlag:

Je 100.000 Stimmen gibt es nur einen Abgeordneten. Wenn dann nur die Hälfte wählen geht, gibt es halt nur halb so viele gut dotierte Mandate für unsere Politiker.
Dann haben die Politiker wirklich ein Interesse an einer hohen Wahlbeteiligung, und machen vielleicht mal Politik für das Volk.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:56 von Zweifelnder
Es geht doch……

viel einfacher:
Wahlkampfkostenerstattung gibt es erst ab 80% Wahlbeteiligung.
Das würde sofort die Politik aller Parteien schlagartig verändern, die Wähler wären definitiv „etwas wert“ und man würde sich um Jede(n) bemühen, selbst wenn er eine andere Partei wählt.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:57 von Übrigens
Es liegt nicht am Wähler

Da verwechselt wohl eine Ursache und Wirkung und sie und ihre Partei ist eine davon, aber eine eklatante.
Politik wieder für die Menschen machen und nicht nur für die Gier der Lobbyisten, der Parteispender.
Politik auch wieder mit Menschen machen, die die Fähigkeiten dazu haben und nicht nur getrieben sind von der eigenen Gier.
Die politische Lüge, die Arroganz der Macht, die leeren, verlogenen Wahlversprechungen haben doch die Menschen von den Urnen vertrieben.
Europa, die EU ist doch die Hauptursache, denn Politik wird nicht mehr erklärt, der Bürger wird nicht mehr mitgenommen.
Die Arroganz der Macht ist doch allgegenwärtig, der Wähler, dessen Unmündigkeit sie ihm absprechen will ist doch zu lästigen Beiwerk verkommen, der nicht mehr spurt oder wechselt, sondern sich ganz verabschiedet hat.
Dieses Potential gilt es mit Sachpolitik, Ehrlichkeit, Vertrauen, die Mitnahme zurück zu gewinnen.
Dazu braucht es aber Köpfe, Gesichter Menschen von Format.
Siehe auch die Geschichte der SPD!

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Am 26. Dezember 2014 um 09:57 von Vivala Revolution
Anstatt an den Gründen der …

… Politikverdrossenheit etwas zu verändern sollen also die Ladenöffnungszeiten wieder mal verlängert werden.
Typisch Bundesparteien, total am Ziel vorbei.
Der Respekt gegenüber dem Volk fehlt.
Die Akzeptanz dieser Spaltung der Gesellschaft durch das Bündeln der beiden grössten gegensätzlichen Parteien fehlt. Selbst der politisch desinteressierteste Bürger merkt, wie undemokratisch der Wähler nach der Wahl geprellt wurde.
Wenn SPD-Mitglieder durch Nachwahl das Schicksal unseres Staates beeinflussen, so ist dies ebenso undemokratisch.
Diese Politik von Hartz4 und Kriegsbeteiligungen, Kinderarmut und Masseneinwanderungen bei steigenden einheimischen Arbeitslosen läuft ganz im Sinne der Mehrheitsaktionärsfamilien, nicht aber von uns.

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Am 26. Dezember 2014 um 09:58 von goldschmiedel
Ich bin Wahlhelfer und würde

Ich bin Wahlhelfer und würde mich nicht eine Woche lang ins Wahllokal setzen. Machts wie in anderen Ländern: Wahlpflicht!
In vielen Ländern kämpfen die Menschen darum wählen zu dürfen, bei uns sind sie zu faul dazu.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:03 von Tellerwaescher
ich geh mal davon aus …

dass die Menschen, die hier kommentieren, genau wissen was sie wählen bzw. warum sie vielleicht nicht wählen.
Denke aber, dass dies nicht der repräsentative Durchschnitt ist.
Bequemlichkeit scheint mir ein nicht unerheblicher Grund zu sein warum viele Menschen nicht zur Wahl gehen. Bequemlichkeit oder weil der Termin grad nicht passt. Weil es vielleicht auch noch andere wichtige Dinge im Leben gibt.
Deshalb könnte ich mir schon vorstellen dass es hinsichtlich der Beteiligung was bringt.
Ob das allerdings zu anderen Ergebnissen führt ist eine Frage die letztlich nur durch einen Versuch beantwortet werden kann.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:03 von Berlinerin
Politikverdrossenheit

Mein Vorschlag wäre es, eine Wahlpflicht einzuführen. Bequemlichkeit kann nicht noch unterstützt werden.
Dadurch, dass in Deutschland so wenige Menschen wählen gehen, sagt das Wahlergebiss nie das aus, was die Menschen wirklich wollen.
In 19 Ländern der Welt gibt es eine Wahlpflicht. z.B. Belgien, Brasilien, Chile, Kuba, Schweiz usw.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:07 von Mindblob
Für mich ist es auch Politikverdrossenheit…

Für mich ist es auch ganz klar Politikverdrossenheit:
Ich habe auch kaum noch Lust mich mit gewissen Inhalten zu beschäftigen und/oder mich für irgendeine Sache zu engagieren, weil im Zweifelsfall sowieso die Interessen des Geld siegen und es schon lange nicht mehr darum geht eine für alle Bürger gerechte und schöne Gesellschaft an.
Das fängt beim abpressen des kleinsten Steuerfehlers mit Zinsen und Strafen bzw. horrenden Abgaben an und hört bei der Steuerflucht von Großkonzernen und maßloser und sinnloser Verschwendung öffentlicher Gelder auf.
Wer soll da noch „Bock“ auf Politik und Wahlen haben?

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Am 26. Dezember 2014 um 10:08 von Phyllo
Der Einfluss des Bürgers…

Es würden sicherlich mehr Menschen zur Wahl kommen, wenn man auch mit „Nein!“ stimmen könnte. Bisher kann man doch eigentlich nur „ja, ich will!“ sagen. Entweder, indem man eine Partei wählt, oder indem man nicht wählt, und damit seine Stimme automatisch den großen Parteien gibt.
Wenn dazu noch einige wichtige Fragen auf dem Wahlzettel mitbearbeitet würden, wie z.B. „Wollen Sie eine Maut?“ oder „Wollen Sie unsere Demokratie mit TTIP aushöhlen?“, ja dann würde es sicherlich für mehr Interesse sorgen. Solange die Bürger praktisch gesehen keine Chance haben, die Politik mit zu bestimmen, da Wahlversprechen nach der Wahl ins Nichts verpuffen, kann ich viele Menschen verstehen, die nicht wählen.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:09 von traurigerdemokrat
Die Wahlmöglichkeit: X –

Die Wahlmöglichkeit:
X – Keine dieser Parteien
würde interessanter 🙂
Man würde die Stimmen der unzufriedenen endlich zählen. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass die Beteiligung deutlich steigen würde.
Ob das den Politikern gefallen würde? 🙂

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Am 26. Dezember 2014 um 10:09 von datten
Toll, toller, Tollhaus

Da haben die Bürger einen ganzen Tag lang Zeit, das Wahllokal zu besuchen und wer dies nicht kann oder will, hat die Möglichkeit, Briefwahl zu machen. Und jetzt kommt dieser Vorschlag von Frau Fahimi.
Glaubt sie wirklich, dass dann mehr Leute wählen – und vor allem ihre Partei? Ich habe noch keine Wahl versäumt und werde dies auch in Zukunft tun. Also: Wer will, der kann.
Das Argument des Einheitsbreis trifft sicherlich auf die Koalition im Geiste CDUCSUSPDFDPGRÜNE zu – allein: es gibt ja auch dazu Alternativen, sowohl links als auch rechts.Nicht wählen zu gehen hat daher m. E. entweder etwas mit Faulheit oder – was ich befürchte – mit Dummheit zu tun. Aber gegen beides ist halt kein Kraut gewachsen.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:11 von Kessl
Wozu wählen gehen?

Wozu sollte man heute auch noch wählen gehen?
Von der Politik wird man ohnehin nur belogen und durch alle Parteien werden Gesetze durchgedrückt die lediglich die eigene Tasche füllen, aber nicht dem Volk dienen.
Sollten TTIP und Maut kommen sehe ich keine Veranlassung mehr wählen zu gehen, zu krass wurde ich belogen und enttäuscht. Dieses System werde ich in Zukuft nicht durch Abgabe einer Stimme legitimieren.
Wollt ihr das ich wieder wählen gehe, macht Politik die mich überzeugt. Lügt die Menschen weiter an und macht weiterhin eine „Politik des eigenen Vorteils“ und es werden weniger und weniger Menschen wählen gehen.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:13 von HMBMaD
Idee aus Verzweifelung!

Wie verzweifelt muss die SPD sein, dass sie solche Vorschläge macht!?
Kennt die SPD die drei Wochen dauernde Briefwahl?
Weiß die SPD, dass die Wahllokale mit ca. sechs ehrenamtlichen Wahlhelfern besetzt werden müssen?
Kann sich die SPD vorstellen, dass die Entscheidung zur Wahl zu gehen von anderen Faktoren abhängt?
Pure Verzweiflung einer sterbenden Partei.
Offenbar das letzte Aufgebot politischer Ideen.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:13 von Spezialdemokrat
Wie die Aufhebung der Ladenschlusszeiten ist …

… dies eine Milchmädchenrechnung. Genauso wie niemand mehr Geld ausgeben kann als er als er hat – egal wie lange der Tag ist – gehen auch nicht mehr Menschen zur Wahlurne bei dem gebotenen, wortwörtlich „alternativlosen“ Politik-Angebot.
Die Bürger die schon lange wissen, dass sie im Gegensatz zu den „Eliten“, den Reichen und den Konzernen von den „etablierten“ Parteien NICHTS mehr – außer ein Leben in Kummer und Sorge, also sozialen Abstieg, Arbeit für Hungerlöhne, schlechte Krankenversorgung und Armutsrenten – zu erwarten haben.
Daran ändern „wochenlange“ Öffnungszeiten in der Sache nichts, es sei denn, dass diese für den einen oder anderen Wähler verlängerte Zeit bitteren Resümierens ihn sein(e) Kreuzchen weit rechts machen lässt.
Und genau das ist derzeit eine in ganz Europa sichtbare Entwicklung.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:14 von Lügenlebender
Warum kann sich nicht jeder

Warum kann sich nicht jeder selber informieren? Einige sind leider selbst schuld an Ihrer Politikverdrossenheit, denn Politik ist wichtig und geht uns alle etwas an.
Wenn zu wenig wählen gehen, ja dann darf man sich später nicht wundern, dass man mit der Politik nicht einverstanden ist und ich bezweifel das es zu wenig Parteien gibt und wenn keine dabei ist, dann gründe Deine eigene!
Aber im Vorfeld rufen, das ist sinnlos, erinnert mich wie gesagt an die Alternativlosigkeit, von der wir nun seit Jahren beherrscht werden, denn genau das gleiche Verhalten legen diese Menschen an den Tag, erst versagen, dann die Wahl verlieren und dann denunzieren bis sich die Balken biegen.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:15 von Neuschneemann
Wie wär’s

wenn die Politiker mit den Wahlzetteln zu den Wählern gehen. Dann trifft rosa Wölkchen auf Realität.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:18 von samwine
Wahlrecht

Wenn man schon am Wahlrecht „schrauben“ will, dann sollten als erstes die Anzahl der Mandate von der Wahlbeteiligung abhängig sein.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:21 von MaWo
C1944

„Man sollte lieber einmal versuchen die Ursachen zu ergründen, warum die schwache Wahlbeteiligung zustande kommt.“
Die Ursache (Eigennutz vor Allgemeinnutz und Kompromisse die immer mehr Verstrickungen bedeuten) ist in allen Parteien nur zu bekannt.
Es ist nur bequemer und der eigener Pfründesicherung zuträglicher, nicht die Ursachen sondern an den Auswirkungen herumzulaborieren.
Politische Scharlatanerie eben die funktioniert so lange der „Michel“ das schluckt.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:22 von catze
@KeineAhnungvonP…

Wenn jemand zu Faul ist Wählen zu gehen der lässt sich auch keine Briefwahl nach Hause schicken,das bedeuted Arbeit.Selbst hier in der Schweiz wo automatisch jedem Wahlberechtigten die Wahlunterlagen nach Hause geschickt werdengehen oder Wählen immer weniger.
Politikverdrossenheit ist es wohl weniger eher die mangelnde Perspektive ,weil wenn alle Parteien das gleiche Labbern um ja keinen Wähler zu verprellen warum soll dann jemand überhaupt wählen gehen? Macht eh keinen Unterschied.
Die Parteien sind inzwichen so verliebt darin zu Regieren das Sie genau das vergessen zu tun.
Es sagt einem zb kein Politiker vor der Wahl wie es wirklich aussieht aus Angst nicht gewählt zu werden,dabei wär genau das eher dienlich seine Reputation zu gewährleisten

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Am 26. Dezember 2014 um 10:23 von HerrMeier
Nicht eingeschränkte

Nicht eingeschränkte Wahlmöglichkeiten sind das Problem, dass zu geringen Wahlbeteiligungen führt, glaub ich, sondern das „Angebot“.
Selbst habe ich mich als enttäuschter, ehemaliger SPD-Anhänger damit abgefunden, das es meine alte SPD nicht mehr gibt.
Yasmin Fahimi scheint zwar noch eine hoffnungsvolle SPD-Politikerin zu sein. Doch ein Auftritt von Gabriel oder A.Nahles lassen wieder mich enttäuscht resignieren.
Was diese beiden, der eine mit d. unsäglichen Stallgeruch G.Schröders (den er noch loyal verteidigt!). Beide hätten sie nach der Bundestagswahl-Pleite sofort abtreten sollen.
Das konnte ich nie verstehen, dass diese die einzig verbliebenen Spitzenpolitiker der SPD sein sollen.
Warum wird kein echter Neuanfang gemacht und stattdessen nur pseudo-programmatisch ein anderer Anstrich?
Es gibt soviele hoffnungsvolle Talente in der SPD. Noch hätten sie Chancen, denk ich.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:24 von horstie
@RoyalTramp

In der Tat sind vielleicht 20% zu faul, ein weiterer Teil ist erst durch Politikverdrossenheit faul geworden. Um diese Leute wieder zu erreichen, bedarf es die Themen anzupacken, die die Leute wirklich interessieren und damit auch Erfolge sehen. Der Vorschlag von Frau Fahimi ist ein Sylvesterscherz.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:24 von freiemeinungsäu…
Die Dame hat jedenfalls

Die Dame hat jedenfalls Humor!
Vielleicht sollte sie mal über die Möglichkeit des Volksentscheids nachdenken. Aber da könnte der Bürger womöglich tatsächlich Einfluss auf die Politik nehmen…

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Am 26. Dezember 2014 um 10:25 von DerZar
Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte…

…das die Politiker wirklich jeden Bezug zu Wählern und Realität verloren haben. Frau Fahimi hat ihn erbracht! Wir bleiben nicht zu Hause, weil wir am Wahltag Terminprobleme haben, sondern weil unser Kreuz seit Jahrzehnten keinerlei Wirkung entfaltet!

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Am 26. Dezember 2014 um 10:26 von Kajsa
Ob es Nichtwähler dazu anregt

Ob es Nichtwähler dazu anregt wieder wählen zu gehen, wenn unsre Politiker wöchentlich eine neue Schnapsidee verbreiten, wage ich doch sehr zu bezweifeln.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:26 von pkeszler
Der Vorschlag ist gut gemeint, aber schlecht realisierbar

Viele Bürger gehen nicht mehr wählen, weil sie der Meinung sind, dass die Wahlversprechen der Parteien sowieso nicht so umgesetzt werden, wie sie es in ihrem Wahlprogramm versprochen haben. Selbst konkrete Aussagen, wie die von Frau Merkel: „Mit mir wird es keine Maut geben“, werden nach der Wahl nicht eingehalten. Außerdem sind natürlich viele Wähler zu träge, vorher die Wahlprogramme genau zu studieren.
Ich fände es zumindest wichtiger, wenn man die Kandidaten maximal für zwei Legislaturperioden wählen kann. Das sog. Berufspolitikerleben mit vielen Vergünstigungen gehört abgeschafft. Dann können die Wähler auch wieder mehr Vertrauen zu ihren Kandidaten aufbauen.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:27 von Jelte Kösters
Voll Panne

Warum braucht man eine höhere Wahlbeteiligung? Es reicht doch, wenn man jedem der zurechnungsfähig ist das Wahlrecht einräumt. Die Wahl selbst ist dann das Problem jedes einzelnen.
Die SPD verrät die, für die sie eigentlich einstehen sollte. Die Grünen prostituieren sich für jeden, solange sie mit an die Regierung dürfen. Die CDU arbeitet in die eigenen Taschen. Die FDP ist tot. Die Linke hat keine Ahnung von Ökonomie und ist voll mit Kommunisten. Die AfD ist irgendwie rechts.
So, und jetzt schnell an die Urne. Dank der netten Frau mit dem wohlklingenden Namen kann mich meine ‚Bequemlichkeit‘ nicht mehr davon abhalten.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:27 von Franz.Graumann
ich wäre für zwei Änderungen

erstens die Wahlpflicht, als Staatsbürger einer Demokratie hat man nicht nur Rechte sondern auch Pflichten (Schulpflicht zum Beispiel) ,
und zweitens eine Untegrenze z.B. 70% gültiger Stimmen
denn wenn wir von Menschen regiert werden die effektiv von 35% des Wahlvolkes gewählt worden dann kann es keine Gerechtigkeit in unserem Land geben………..
Demokratie ist nur etwas wert wenn sie auch gelebt wird momentan leben wir eher in einer Diktatur des Kapitals……….

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Am 26. Dezember 2014 um 10:30 von Jewsharpe
Zum Glück

Zum Glück hat jeder die Wahl zu entscheiden ob wählen oder nicht…
Frank Zappa hat einen wunderbaren Spruch gebracht:
“Politik ist die Unterhaltungsabteilung der Rüstungsindustrie!”

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Am 26. Dezember 2014 um 10:31 von Kajsa
09:32 von RoyalTramp

Wenn es Faulheit ist wenn Menschen aus ihrem Bekanntenkreis nicht zur Wahl gehen, dann werden sie auch bei einer wochenlangen Wahlmöglichkeit nicht gehen.
Ich hoffe nicht, dass diejenigen die ueberhaupt nicht wählen wollen, nicht auch die sind die sich am lautesten ueber die Regierung beschweren.
Aber wahrscheinlich sind sie dazu auch zu bequem.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:31 von Jewsharpe
Frage

Ist der auch geniessbar?

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Am 26. Dezember 2014 um 10:32 von Gerhard Raden
@C1944

Genau so ist es.
Alleine die SPD verstößt ja schon die Hälfte ihrer Wähler mit Slogans wie: „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden!“ und, schlimmer noch, mit entsprechend verheerender Politik, wie z.B. im absolut unterirdischen Familien“recht“.
Und wenn dann andere Parteien, die man vielleicht noch als Alternative hätte ansehen können, wie z.B. die Grünen, mit ihrem Geschlechterstatut, den gleichen Fehler machen, dann gehen diese Leute eben nicht mehr wählen.
Oder sie gehen auf dem Wahlzettel so weit nach unten, bis sie endlich auf eine Partei treffen, die nicht dieser Gender Mainstream Ideologie verfallen ist.
Beispiele dieser Art lassen sich bei allen etablierten Parteien finden und sie kopieren diese Fehler auch noch von einander und versinken damit, zurecht, noch tiefer im Sumpf der Unwählbarkeit.
Allein der Umgang mit der Pegida zeigt, dass die Parteien sich lieber von ihren Wählern distanzieren, als sich mit ihren Sorgen auseinanderzusetzen.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:32 von Helmut Baltrusch
@Opho:“Wer aus Bequemlichkeit nicht wählen mag…

… und auch keine Briefwahl machen will, dem sollte man nicht noch nachlaufen. (…) Aber es gilt auch: Wer nicht wählt, darf sich nicht beschweren.“
Angesichts des differenzierten Politikangebotes der Parteien in D liegt die sinkende Wahlbeteiligung -von extremen Positionen abgesehen- sicher nicht am Wunsch nach einer anderen oder neuen Politik. Die Bequemlichkeit und eine gewisse Politikverdrossenheit sind die Ursachen für die nachlassende Wahlbeteiligung im Bund und in den Ländern. Selbst bei größerer Polarisierung einzelner Themen sind kaum mehr Wähler an die Urne zu bringen. Es fehlt an der direkten Beteiligung der Bürger an der Politik auf allen Ebenen.
In Schweden hat das Angebot der Wahlwoche und mehr Wahllokalitäten zu über 10 % mehr Wahlbeteiligung geführt. Auf diese Weise lässt sich die Demokratie schon besser und aktiv beleben. Eine längere Wahlperiode von 5 Jahren wäre auch zweckdienlich für die Akzeptanz der tatsächlichen politischen Arbeit für den Bürger.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:33 von Gogolo
Internetwahl statt Wohlwochen

Frau Fahimi sollte mal ihre gedankliche Kraft in die Idee stecken, dass die Bürger auch per Internet in einem sicheren Verfahren abstimmen können. Wahlwochen dagegen sind Quatsch und locken keine zusätzlichen Wähler hinter dem Ofen hervor.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:33 von fathaland slim
09:07, horstie

„Frau Fahimi sollte sich lieber mal überlegen, warum die Leute nicht zur Wahl gehen. Nicht aus Trägheit, sondern weil sie mit der Politik der Regierungen nicht mehr einverstanden sind. Der Gedanke des Volkes ist doch: Ist doch egal, was ich wähle, die machen ja doch was sie wollen. Die Politik ist auf des Volkes Wunsch taub oder will nicht hören.“
Was Sie und viele andere hier beschrieben und wohl auch noch verständlich finden nennt man obrigkeitstaatliche Untertanenmentalität. Die da oben sollen machen, und wenn mir nicht passt, was die machen, dann gehe ich eben nicht zur Wahl.
So wird das nix.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:34 von fathaland slim
09:07, horstie

„Frau Fahimi sollte sich lieber mal überlegen, warum die Leute nicht zur Wahl gehen. Nicht aus Trägheit, sondern weil sie mit der Politik der Regierungen nicht mehr einverstanden sind. Der Gedanke des Volkes ist doch: Ist doch egal, was ich wähle, die machen ja doch was sie wollen. Die Politik ist auf des Volkes Wunsch taub oder will nicht hören.“
Was Sie und viele andere hier beschrieben und wohl auch noch verständlich finden nennt man obrigkeitstaatliche Untertanenmentalität. Die da oben sollen machen, und wenn mir nicht passt, was die machen, dann gehe ich eben nicht zur Wahl.
So wird das nix.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:36 von wm
09:05 re to C1944

Wahlwochen
Mit diesem Kommentar ist alles gesagt.
Mehr braucht’s nicht!

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Am 26. Dezember 2014 um 10:36 von D.Menz
Völlig frei davon, sich selbstkritisch

nach den Gründen geringer Wahlbeteiligung zu fragen, kommt also so ein grandioser Vorschlag.
Warum nicht gleich so: Die Regierung bestimmt die Regierung und der Wähler kann dafür 24h am Tag 7 Tage die Woche wählen?
Ungemein gespannt bin ich, was den Generalsekretären der anderen Parteien dazu einfällt.Kurioser wirds kaum noch gehen.
Mich hat man zB 2013 gar nicht wählen lassen mit der fadenscheinigen Begründung, ich hätte meine Briefwahlunterlagen zu spät aus DK angefordert.
Was , normale Brieflaufzeit plus grosszügig 3 Tage schlicht und einfach nicht stimmt.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:36 von ChoniLoni
Weihnachtsloch

Nach den Sommerlochthemen, die keiner brauchte kommt jetzt noch was zu Weihnachten dazu. Die Wahlbeteiligung zu erhöhen ist erst mal eine richtige Fragestellung. Jedoch ist der Vorschlag von Frau Fahimi aus zweierlei Gründen komplett wertlos:
Zum einen gibt es bereits die Briefwahl und zum anderen könnte das System der bisher ehrenamtlichen Wahlhelfer nicht beibehalten werden. Also ab damit ins Weihnachtsloch.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:38 von netille
Diäten nach Wahlbeteiligung

Wie wäre es denn mit folgendem Vorschlag: Abgeordnete erhalten als Einkommen das mittlere Einkommen der Bundesbürger. Dann geht es ihnen so gut, wie dem Normalbürger. Allein das wäre schon eine gute Idee.
Als Pointe käme hinzu: Es wird noch mit der Wahlbeteiligung multipliziert, d.h.: 50% Wahlbeteiligung = 50% Diäten. Leistungsorientierte Vergütung nennt man so etwas.
Und als Zugabe: Nichtwähler werden grundsätzlich als Nein-Stimmen gewählt, d.h: 100% Wahlbeteiligung = 50% der Abgeordneten reichen für ein Gesetz aus, 50% Wahlbeteiligung = 100% der Abgeordneten müssen zustimmen.

Hört sich vielleicht etwas merkwürdig an, es wäre aber richtig. Wenn die Politiker nicht die Bürger durch Wahlteilnahme hinter sich haben, dann können sie auch nicht in deren Namen Gesetze verabschieden.
Es gäbe auch andere interessante Wahlverfahren. Ich persönlich bevorzuge Auslosen. Dann gibt es auch keine Manipulation und keine Wahlversprechen als Versprecher.
Der Fahimi-Vorschlag wäre so überflüssig.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:41 von europeo
@. C1944

„Die meisten wissen nicht was sie hier wählen sollen.“
Dann frage ich mich, weshalb meine 94
jährige Mutter stets von ihrem Wahlrecht Ge-
brauch macht.
Sie weiß im Gegensatz zu jüngeren Genera-
tonen, was freies Wahlrecht bedeutet.
Bereits meine Großeltern zogen sich extra
gut an, wenn sie zur Wahl gingen und nah-
men auch die Kinder mit.
So kenne ich das von meinen Eltern und so
haben wir es an unsere Kinder weiter gege-
ben.
In den 46 Jahren Ehe ist es noch nie vorge-
kommen, dass wir an einer Wahl nicht teil-
genommen haben.
In den vergangenen 20 Jahren zumeist per
Briefwahl aus dem Ausland.
Aber auch im Ausland machen wir von un-
serem Wahlrecht Gebrauch, sofern wir – wie
zu den Landtags- und Kommunalwahlen
zugelassen sind.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:42 von Gerhard Liebig
Das muss eine falsche Meldung sein

Wie kommt die Redaktion dazu, eine Aussage der Generalsekretärin der SPD als Absicht der SPD zu deklarieren, indem sie diese Meldung überschreibt mit „SPD will Wahllokale wochenlang öffnen“. Einen solchen Unsinn wird die SPD nie beschließen. Genausowenig wird die SPD die Pkw-Maut haben wollen, die bis jetzt nur vom Kabinett verabschiedet worden ist und nichts als überflüssige und teure Überwachungs-Bürokratie produzieren wird. Diese könnte man auch durch eine Änderung des Wahlverfahrens einführen. Nicht mehr geheim, sondern öffentlich wählen. Wenn der Wähler zur nächsten Wahl nicht erscheint bleibt seine letzte Wahlentscheidung gültig. Dann werden auf jeden Fall alle die zur Wahl gehen wollen, die erkannt haben, dass sie beim letzten Mal falsch gewählt haben. Sonst bleibt es ja so wie es ist! Vielleicht genügt aber auch ein Appell an die „Politikverdrossenen“. Demokratie ist, wenn man „seinen Hintern“ bewegt.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:42 von Kajsa
09:34 von Hippie

„diese wahlverfahren würde vor allem den linken einen ordentlichen schub geben. was glaubt ihr denn wieviele alternative und techno leute am wochenende einfach zu lange und heftg feiern und schlicht und ergreifend am sonntag nachmittag wichtigeres zut tun haben, bzw die zivilisation meiden.“
Das ist also die Klientel der Linken ?
Menschen denen die Politik am A.. vorbei geht und die Sonntags wichtigeres zu tun haben als wählen zu gehen?
Ganz abgesehen davon, dass sie bei wirklichem Interesse ja die Möglichkeit der Briefwahl nutzen könnten, wäre es fuer alle Beteiligten besser, dass solche Leute nicht gezwungen wuerden zu wählen, so wie sie es vorschlagen.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:42 von D.Menz
Auch schön wäre doch,

jedem Wähler 50€ Wahbonus zu zahlen. Ich bin sicher, da ist nur noch keiner drauf gekommen.Und die Wahllokale wären voll.
Ebenso sicher bin ich, dass mir den ganzen Tag über eine Schnapsidee nach der anderen kommen wird, nach der Vorlage von Frau Fahimi.
Ich wünschte nur, ich würde auch dafür bezahlt werden…

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Am 26. Dezember 2014 um 10:43 von schiebaer45
09:15 von Opho

„“ Wer nicht mitwählt, dem ist es entweder egal oder er ist mit allen möglichen Ergebnissen einverstanden. „“
#
So sehe ich es auch. Nicht wählen aber hinterher über alles meckern. Es ist doch jetzt
schon sehr einfach seine Stimme entweder in der Wahlkabine oder durch Briefwahl abzugeben.Da brauchen keine Wochen lange
Öffnungszeiten eingeführt werden Frau Fahimi.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:44 von Kajsa
09:38 von MehmetK

„Viele planen ja ihre Tage. Und bei der Planung ist es halt immer besser mehr Spielraum zu haben als sich genau auf ein Tag zu beschränken, falls was dazwischen kommt.“
Mal was von Briefwahl gehört ?

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Am 26. Dezember 2014 um 10:44 von bkaradas
Typisch SPD. wieder am Problem vorbei.

Um wieviel sollte den im Anschluss die Wahlbeteiligung höher sein?
5 % mehr?!
Wieder mal am Problem vorbei!
Ich gehe zwar noch wählen, aber seit Jahren nicht mehr die SPD, die Arbeiterverräter seit Schröder und Co.
Wählen tue ich noch, da ich die Hoffnung nicht ganz aufgeben will, dass unsere Volksverträter nicht alle durch Beraterverträge oder andere Zuwendungen korrumpiert sind.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:45 von ToMa
Wahlverlängerung

die Idee ist prinzipiell gut. Das Ergebnis wird sich wohl erst ändern, wenn die Politiker anfangen , bzw. begreifen werden, die Anregungen und Vorschläge ihres wahlberechtigten Volkes auch in ihre Arbeit einzubeziehen.
Als negatives Beispiel kann ich hier die Ignoranz von Bündnis 90/Die Grünen hervorheben. So versuche ich seit 3 Monaten von der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Katrin Dagmar Göring-Eckardt, auf aktuelle Fragen eine Antwort zu bekommen. D.h., selbst eine Wahlzeitverlängerung auf ein viertel Jahr würde nicht ausreichen. Es gilt aber zu hoffen, dass der Vorschlag bei den Politikern auch Wirkung erzeugt.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:47 von Hotbiker07
Guter Vorschlag

An und für sich ist das ein guter Vorschlag. Aber die Politikverdrossenheit wird man dadurch nicht verringern. Wir bräuchten mehr echte Bürgerbeteiligung so wie in der Schweiz. Erst wenn die Wähler auch direkt über Gesetze abstimmen könnten, ist das eine echte Demokratie.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:48 von wega
Diese Politikerin

sollte mal langsam wieder in der Wirklichkeit an kommen.Wir sind nicht Indien sondern Deutschland.Ein Blick in den Atlas zeigen ihr auch gleich den Größenunterschied.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:48 von HerrMeier
SPD war schon im Vorfeld der

SPD war schon im Vorfeld der BT-Wahl fast alle Haushalte besuchen, um abzuklopfen wie es mit der Wahl ( natürlich ihrer Partei) steht.
Dann noch Fahrangebote zur Wahlkabine.
Politik, dass Menschen „abholt“ und mitnimmt, habe ich mir anders vorgestellt.
Man kann Fehler machen, doch erst der falsche Umgang mit macht das Problem aus und erst richtig lästig unerträglich.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:51 von nichtmehrwähler
Brot und Spiele

gibt es fürs Volk. Und da helfen die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender gut mit. Märchen nonstop gibt es und Sport, wo dann die Kanzlerin sogar mitmischt. Ach ja, gekocht wird auch. Dummer Bürger.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:55 von udo124
Tolle Idee

… vielleicht gleich Online-Wahlen oder den Wahlschein im Lotto-Laden mit ankreuzen lassen.
GENAU DESWEGEN gehen die Menschen nicht mehr wählen.
Es fehlt die (echte) Ursachensuche mit anschließender Lösung und mehr Leit- statt Leidfiguren.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:56 von abcdebakel
Neue Wahltechniken – Ist persönliche Präsenz noch zeitgemäß?

Ein Grad an Bequemlichkeit spielt durchaus mit. Wer hat schon Lust, sich im Wahllokal in der Kneipe anzustellen oder bei schlechtem Wetter auf die Reise zu machen, insbesondere auf „dem Lande“? Und Briefwählen soll man ja nur aus „wichtigen Gründen“.
Eine Wahlwoche halte ich für übertrieben. Ein Wahlwochenende mit einem zusätzlichen Tag wäre eine Option und organisierbar. Als zusätzliche Alternative sehe ich die Onlinewahl. Mit dem Wahlschein den persönlichen Zugangscode, Legitimierung mit Personalausweisnummer und bequem vom heimischen PC aus wählen. Das wäre für Spätaufsteher und Bewegungsmuffel eine Option und könnte die Wahlbeteiligung erhöhen. Totalwahlverweigerer erreicht man auch damit nicht.
Das Argument der Manipulationsgefahr ist gewiss ein Thema. Doch auch Briefwahl ist unsicher und wer überprüft Unterschriften auf dem Wahlschein und ob nicht jemandem „die Hand geführt“ wurde? Eine professionelle Datenverschlüsselung sollte das Risiko beim Onlinevoting minimieren.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:57 von raffix
Wählen via Internet

Das ist per se eine gute Idee. Wirklich viele Wähler wird man erst erreichen, wenn man die Stimmenabgabe via Internet ermöglicht.
Dann hat man die Wahl:
Vor-Ort, Briefwahl, via Browser, via App.
So wäre es dem heutigen Zeitalter auch angemessen.
Ein Computer zählt schneller und vor allem fehlerfreier als ein Mensch.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:58 von hecker
Oh je – SPD…

„Ich möchte mich nicht mit einer Wahlbeteiligung von 50 Prozent abfinden.“
Wer will das schon, allenfalls die gewählten in der Regierung.
Wer aber ernsthaft mehr Wahlbeteiligung wünscht, sollte auf bessere Ideen kommen. Wie wäre es denn damit, zwischen den Wahlperioden dem Volk „öfters mal aufs Maul schauen“?
Oder großmundige Wahlversprechen nach der Wahl einzuhalten?
Oder bei Interviews offen, ehrlich, sachlich und verständlich zu antworten anstatt ständig um den heißen Brei herumzureden oder Phrasen zu dreschen?
Und es gibt noch eine ganze Reihe weiterer bessere Vorschläge als wochenlanges Wählen.
Der tatsächliche (Hinter)Gedanke dieses Vorschlages würde mich schon mal interessieren.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:58 von tyriz
Und wer soll die Arbeit machen?

Ich bin nicht ganz sicher ob die Tragweite diese „Idee“ klar ist. Man braucht ja nicht nur die Räumlichkeiten sondern auch ne Menge Personal. Um ein Wahllokal alleine am Sonntag offen zu halten sind mindestens 6 Helfer notwendig. Meistens ehrenamtliche Bürger. Wie soll das eine ganze Woche funktionieren? Zumindest in ländlichen Gegenden reicht das Rathauspersonal niemals aus. Deshalb ist der Vorschlag nicht nur wegen der Auswirkungen auf die Zahl der Wähler fragwürdig, sondern auch wegen der Kosten.

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Am 26. Dezember 2014 um 10:59 von Gerhard Raden
@denkend

„Geht jemand nicht zur Wahl, ist er zufrieden. “
Im Gegenteil.
Wenn jemand zufrieden ist und das auch noch auf die „erfolgreiche Arbeit seiner Partei“ zurück führt, so wird er doch alles tun, dass diese Partei auch an der Macht bleibt.
Möglichst auch alleine, was aber schon lange nicht mehr geschehen ist.
Im Moment muss dieser „Zufriedene“ immer damit rechnen, dass sein „Erfolgsmodell“ von den Unzufriedenen abgewählt wird und sich für seine Partei vom Sofa erheben.
Aber natürlich wollen die Parteien das gerne so darstellen, dass quasi alle Nichtwähler absolut überzeugt von der Politik ihrer Partei und deren Wiederwahl sind.
Dass sie aber auch damit ihre Wähler wieder als „zu faul“ beleidigen, fällt ihnen aber auch nicht mehr auf.
Oder nehmen sie es in Kauf.
Armselig!

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Am 26. Dezember 2014 um 11:00 von gman
@C1944 9:05 Uhr Zustimmung, Fahimi-Vorschlag gehört in die Tonne

Das ist der Weg weiter in die Bananenrepublik was die SPD-Generalin sich da ausdenkt. Das ist der Grund warum Menschen sich abwenden. Der „Lügen“-Vorwurf ist berechtigt. Die Glaubwürdigkeit und insbesondere die Rechtsstaatlichkeit geht scheibchenweise verloren. Ja, es gibt viele Beispiele!
EURO-Vorsorge: „Keiner haftete für Dritte“, dann „Freiwilliger Schuldenschnitt“, enteignet werden direkt und schleichend Sparer und Kleinanleger. Menschen, die für sich und die Familie vorsorgen, zahlen für die Euroschuldenpolitik und bedienen die „Schwarze Null“. Eigenvorsorge wird propagiert, dann werden u.a. Direktversicherungen nachträglich mit Sozialabgabe belegt. Das macht keinen Sinn mehr! Erfahrung: Vorsorge lohnt sich nicht mehr, früher oder später bedient sich so oder so der „Sozial- und Rechtsstaat“. Zur SPD-Befriedigung werden neue Ungerechtigkeiten geschaffen (Mütterrente, Rente mit 63). Bestandsrentner behalten ihren Rentenabschlag! SOLI für IMMER etc.pp….
Da muss sich etwas ändern!

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Am 26. Dezember 2014 um 11:00 von nstcp
warum

Warum sollte ich eine Woche lang nicht wählen gehen, wenn ich das schon an einem Tag schaffe. Mir ist es inzwischen egal, wer mich belügt

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Am 26. Dezember 2014 um 11:02 von frankd
internet ist billiger

Eine preiswerte Alternative wäre eine Internetwahl. Und die internetlosen Bürger gehen wie bisher im Zeitraum X zur Briefwahl ins Rathaus.
In dem Zusammenhang könnte man die direkte Demokratie stärken, in dem der Bürger als Souverän direkt an Sachentscheidungen beteiligt wird.
Nicht mehr ein Riesenaufwand für Volksentscheide, sondern Volksentscheide preiswert im Netz, so wäre der Bürger wieder stärker in den politischen Willensprozess einbezogen.
Aktivitäten wie PEGIDA könnte man so demokratisch abfangen, die Regierenden haben aber Angst, dass damit auch ein eigener Machtverlust einhergeht.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:06 von jautaealis
Man muss es zwar nicht ganz so sehr übertreiben, …

… aber die gegenwärtigen Öffnungszeiten von Wahllokalen an Sonntagen von lediglich 08.00 bis 18.00 Uhr sind seit mindestens zwanzig Jahren obsolet! Man sollte hier als Wahlberechtigter allerwenigstens Zeiten von 06.00 bis 22.00 Uhr erwarten können – und auch gegen Wahlen über zwei bis höchsten drei Tage hinweg wäre selbstverständlich nichts einzuwenden… Des weiteren über eine Wahlmöglichkeit an jedem beliebigen Ort der Bundesrepublik Deutschland: Mit anderen Worten, es entfacht wahre Begeisterungsstürme, dass hier endlich eine längst überfällige Diskussion eröffnet wird – aber nicht jeder der nunmehr ins Spiel gebrachten Vorschläge wird sinnvoll oder auch verwirklichbar sein…….
 
Nebenbei gesagt: Aus meiner Sicht müsste es – genauso wie eine Sozialversicherungs- oder Gurt- – auch eine Wahlpflicht geben! Das ist das Mindeste, was man von Bürgern erwarten kann, die privilegiert sind, in einem derart friedlichen, freien und wohlhabenden Land wie dem unseren zu leben…

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Am 26. Dezember 2014 um 11:06 von vonMartin
SPD

Wer den Parteien „eine einschenken“ will macht dies auch an einem festen Tag !

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Am 26. Dezember 2014 um 11:07 von Reiner Sauer
Wahlrecht ändern.

Die einzige Möglichkeit echte demokratische Verhältnisse herzustellen und damit sicher stellen, dass nur echte Mehrheiten regieren, ist nur durch eine grundlegende Wahlrechtsveränderung möglich. Nur wer tatsächlich mehr als 50% der möglichen Wählerstimmen unter sich vereint sollte eine Regierung bilden können.
Nur dann ist Demokratie demokratisch.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:08 von WasWeissIch
Noch besser als „Wahlwochen“

Noch besser als „Wahlwochen“ wäre, sich langfristig Gedanken über „Handy-Wahlen“ zu machen! Krypto-Telefone gibt’s schon, wenn man denen jetzt noch eine eigene Frequenz gibt, müsste es Funktionieren! Dann könnte man auch zu jedem Gesetzvorschlag eine Volksabstimmung abhalten, und somit das Volk aktiv in die Politik einbinden! LANGFRISTIG klappt’s dann auch mit der Wahlbeteiligung!

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Am 26. Dezember 2014 um 11:09 von axelnma
In der Schule heißt sowas

In der Schule heißt sowas „Thema verfehlt, setzen 6!“.
Nicht die Öffnungszeiten der Wahllokale, sondern die bisher fehlenden Alternativen in der Parteienlandschaft halten die Masse vom Wählen ab. Über 50% zeigen damit den etablierten Parteien die Rote Karte.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:09 von masche013
Witz der Woche

Geht eigentlich in unserem Einparteienland noch jemand wählen? Es sind doch immer die gleichen Gesichter, die gleichen Personen, die dem Land immer wieder Schaden zuführen. Wählen, nein danke! So gekloppt könnte ich gar nicht sein!

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Am 26. Dezember 2014 um 11:10 von tullio
Wirklich alle Mittel einsetzen!

Der Vorschlag könnte durchaus ein paar Prozente mehr bringen. Es ist aber auch bezeichnend, dass keiner auf die Idee kommt, auch das Internet dafür zu nutzen.
Die Couch Potatoes würden sowieso nur SPD oder CDU wählen, während ein Internet-Wahlverfahren lauter aufmüpfige Jugendliche ansprechen würde, die wer weiss wen dann wählen würden.
Sicher Internet kann manipuliert werden, aber jede Manipulation hinterlässt auch Spuren, die überprüfbar wären. Nachdem inzwischen selbst Online Banking etabliert ist, wäre die Wahl vom PC oder Smartphone aus heute auch gut und sicher machbar. Aber wollen müsste man zuerst.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:14 von odoaker
Netter Versuch …

… neben Sommerlöchern nun auch Weihnachtslöcher zu nutzen.
Wobei im Beitrag die vorgeschlagene (1) Verlängerung der BT-Wahlperiode auf fünf Jahre (weil da „politisch oft nicht viel passiert“) noch nicht einmal wiedergegeben ist.
Mag sein, dass die Wahlbeteiligung so etwas erhöht würde.
Aber besser wäre m.E., sich nicht an Symptomen abzuarbeiten, sondern die Ursachen zu bekämpfen.
Und da hätte ich ein Rezept:
Die Politiker machen das, was dem Namen ihrer Partei und ihren Programmen entspricht. Mit Mehrheiten, die sie dafür im BT erstreiten.
Statt in „großen“ Koalitionen, unter Fraktionszwang und von „Dritten“ vorformulierten Gesetzentwürfen Partei-Grundsätze und Wählerwünsche zu einem ungenießbaren Einheitsbrei zu verrühren.
So bekäme man „Politikverdrossene und Desinteressierte“ bestimmt auch ohne kostspielige Verrenkungen an die Urne.
Und übrigens: Vier Jahre sind genug …
(1) welt.de/politik/deutschland/article135742755/
SPD-bringt-wochenlange-Bundestagswahl-ins-Spiel.html

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Am 26. Dezember 2014 um 11:14 von Lebensqualität
Nicht wählen, sondern direkte Demokratie

Hätte ich das Gefühl, dass meine Stimme etwas bewirkt, so würde ich sicher auch wieder wählen gehen. Stattdessen habe ich in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass ich mein Kreuz machen kann wo ich will und immer kommt eine Regierung zu Stande, die ich nicht will und die meine Interessen nicht vertritt.
Duch Nicht-Wählen habe ich wenigstens die Möglichkeit, diesen Regierungen Legitimität zu entziehen.
Ich habe die Nase voll von der repräsentativen sogenannten Demokratie. Ich will direkte Demokratie, wo das Volk Einzelentscheidungen treffen kann, die Parlament und Regierung binden.
Leider wird man uns das nicht geben. Wir werden es uns holen müssen. Die heutige Machtelite wird keine Macht freiwillig abgeben, da unterscheidet sie sich keinen Deut von den Herrschern früherer Tage. Leider auch nicht die Grünen in Baden-Württemberg, anders lautenden Versprechungen zum Trotz.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:15 von Bluesman21
Solche, von geistiger Umnachtung gekennzeichneten Äußerungen

Verstärken meine Auffassung, dass die künftige Alternative links von der Mitte die Grünen sind…und die 25% Partei SPD den Weg der FDP gehen wird. Ich bezeichne die SPD schon heute als FDP 2.0

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Am 26. Dezember 2014 um 11:17 von udo124
noch ein Gegenargument…

…denn daran hatte ich noch garnicht gedacht.
Aber da da bin ich dank der SPD ja glücklicherweise nicht allein. An die Finanzierbarkeit wird immer erst nachher gedacht und dann aber gleich überlegt, wo evtl. etwas gekürzt werden kann, um die eigenen Fehlplanungen zu kaschieren.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:17 von berufsschullehrer
weitere Vorschläge

Mehr Volksabstimmungen – so wie in der Schweiz. Das wäre den „Grokos“ aber sicher nicht recht…. die wollen nämlich nach der Wahl allein bestimmen. Und natürlich mal wieder was anderes als Politik frs große Geld machen. Sie sollte Gabriel mal sagen, dass die Zustimmung für das „Freihandelsabkommen“ der BEvölkerung schadet. Aber – wetten – dem ist das egal. Und wegen dieser Egalhaltung macht für viele Wählen keinen Sinn. Gnade uns Gott, wenn mal ein großer Demagoge kommt und diese Stimmen einsammelt. Da hilft lange wählen auch nicht. Wie auch die „SPD“ geht dieser „Vorschlag“ an den Problemen vorbei. Typisch.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:17 von RagnarLodbrok
@MehmetK

„Viele planen ja ihre Tage. Und bei der Planung ist es halt immer besser mehr Spielraum zu haben als sich genau auf ein Tag zu beschränken, falls was dazwischen kommt.“
Für diese Fälle, gibt es extra für die „Planer“, das Verfahren der Briefwahl.
Ich halte den Vorschlag im besten Fall für einen schlechten Aprilscherz.
Es ist genauso, wie viele der Kommentatoren bereits beschrieben haben.
Bei der letzten Wahl, hatte ich als Wähler die Wahl:
NSA Überwachung – „Ja“ oder „Ja“ .
TTIP – „Ja“ oder „Ja“.
Es ist schon schlimm genug, dass die regierenden Parteien aufgrund der Vorgaben ihrer Auftragsgeber, bei vielen Themen außer „alternativlos“ nichts sagen können, aber um auch noch meine Stimme dafür zu bekommen, bedarf es mehr als wochenlang geöffnete Wahllokale.
Gute Frau Fahimi, ich habe eine Idee für Sie. Erhöhen Sie doch für Nichtwählern die Steuern und ziehen Sie Ihre Pässe ein. Dann wirds was mit der Wahlbeteiligung.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:17 von Helmut Baltrusch
@Fregattenkapitän:“Macht Politik für die Mehrheit des Volkes,…

… dann werden die Menschen auch wählen gehen.“
Das ist ja in der Tat auch so: In der repräsentativen Demokratie geht es um Mehrheiten und die ließen sich noch immer bilden. Minderheitenpositionen, wie die der Linken oder der Rechten werden auf allen politischen Ebenen wohl kaum Mehrheiten bekommen oder bilden können. Akzeptanzprobleme wird es immer geben, unabhängig von denen, die gerade die Regierungszwänge erfüllen.
Dennoch wäre eine repräsentativere Wahlbeteiligung wünschenswert. Dazu sollten die bequemen und politikverdrossenen Wahlbürger nicht nur durch alternative Politikangebote angeregt werden. Es fehlt vielen Wahlberechtigten auch an politischer Bildung und Mitsprachemöglichkeiten, die es zu verbessern gilt. In gewissem Maß könnten auch Elemente der direkten Demokratie hilfreich sein.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:18 von wm
Wahlwoche

Frau Famini,wie wär’s mit lustigen Kaffeefahrten
zu schönen Landgasthöfen.
Wählen bei Kaffee und Kuchen,all you can eat!!!
Alternativ: „Bauer Ewald“ auf „Prickings-Hof“!!!
An Werktagen für Rentner u.Erwerbslose,
samstags und sonntags nur für Beschäftigte.
Die Wahlbeteiligung wäre dann sicherlich sehr hoch.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:19 von nok
Viel sinnvoller erscheint

Viel sinnvoller erscheint mir, das spätere Gejammer der Nichtwähler ins Strafgesetzbuch zu übernehmen…

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Am 26. Dezember 2014 um 11:19 von IngridLS
diese Ferne zur Realität

Frau Fahimi, genau diese Ferne zur Realität, die Sie hiermit wieder einmal frisch-fröhlich in den Tag plaudern, nimmt den Bürgern die Motivation zur Wahl zu gehen.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:20 von MiRu
Was für ein Scharfsinn

Unsere Politiker schaffen es doch immer wieder uns zu überraschen. Die glauben doch nicht allen ernsten daran, mit solchen Vorschlägen der Politikverdrossenheit der Massen zu begegnen. Liebe Frau Fahimi: Sie können monatelange Wahltermine festlegen. So lange, wie sich Politik und Politiker immer weiter von der Realität und den Problemen und Ängsten der Bevölkerung entfernen, werden Sie keinen Wähler mehr an die Urnen bringen. Was ist denn aus euren Wahlversprechen geworden? Kann man euren Geschwätz vertrauen? Kümmert euch endlich wieder wirklich um die Belange der Menschen. Damit könnt ihr verlorenes Vertrauen zurückgewinnen und vielleicht dafür sorgen, dass in Zukunft wieder mehr Menschen zur Wahl gehen. Alles andere ist dummes Geschwätz und wird nichts bewirken.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:21 von Berlinerin
Polotikverdrossenheit

Mein Vorschlag wäre es, eine Wahlpflicht einzuführen. Bequemlichkeit kann nicht noch unterstützt werden.
Dadurch, dass in Deutschland so wenige Menschen wählen gehen, sagt das Wahlergebiss nie das aus, was die Menschen wirklich wollen.
In 19 Ländern der Welt gibt es eine Wahlpflicht. z.B. Belgien, Brasilien, Chile, Kuba, Schweiz usw.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:22 von Selbständiger H…
wählen ? das ich nicht lache

Wen bitte soll man denn dann wählen?
Ich kenne keinen Politiker der weiß was einen „normalen“ Bürger ausmacht, was dieser verdient oder wie wenig Rente nach über 40 Jahren Arbeit übrigbleibt.
Woher auch, ein Politiker ( ungelernt, ohne Prüfung, ist doch ein Witz oder ? ) hat nach 4 Jahren in der Regierung mehr Rentenanspruch als ein Arbeiter nach 45 Jahren arbeiten !!
Wahlversprechen werden nach der Wahl vergessen, sind nicht durchführbar oder werden zur ( wein ) Lachnummer.
Siehe Energiewende, PKW Maut usw…
z.B.
Volksbefragung zur 3. Startbahn München. Ein klares NEIN.
und doch soll diese immer noch gebaut werden.
oder
TTIP und CETA , hier geht es nur Geld, Geld, Geld….
Weg mit Politikern die so mit Ihrem Mandat umgehen.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:22 von don_e
Vorschlag

erst mal ist es durchaus richtig sich Gedanken um Nichtwähler zu machen. Die Vorschläge von Frau Fahimi darf man als Diskussionsanstoss sehen, nicht als genialen Wurf. Wir können per Briefwahl bereits „wochenlang“ und bequem wählen. Das kann es eigentlich nicht sein.
Fakt ist, die Stimmen der Nichtwähler werden so gewertet wie der Durchschnitt der abgegebenen Stimmen. Im Grunde darf man sich dann nicht über das Ergebnis beschweren, egal wie es aussieht. Eine Wahlpflicht lehne ich aber ab, das entspricht nicht der freien Meinungsäußerung.
Mein Vorschlag: Man müsste ein Kreuz bei „nichts“ machen können, für diese Stimmen sollten die Parteien dann auch keine Pauschale bekommen. Dazu wüsste man genau, ob das Motiv sich nicht für eine Partei zu entscheiden nur Bequemlichkeit / Gleichgültigkeit war, oder eben Unzufriedenheit mit der Vertretung der Interessen.
Ob unsere Parteien diesen Mut aufbringen?

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Am 26. Dezember 2014 um 11:24 von konfuzius0815…..
Mühsam ernährt sich das SPD-Hörnchen…

Also diese Gehässigkeit hier am zweiten Weihnachtsfeiertag…, tzzz…
Realistisch gesehen, gehts Frau Fahimi um die Reaktivierung von vielleicht 2-6 % Wählermasse und da seh ich durchaus Möglichkeiten.
Sie stehen am Bahnhof vorm Zeitungsständer und lesen: CDU Mann spendet jedes Jahr zwei Mo-Gehälter an die SOS-Kinderdörfer…
Und Sie: Hmh, vielleicht sind die ja doch nicht alle so schlimm, wo ist das hier, wo kann man wählen, ich hab ja noch ein paar Minuten, was solls.
Oder sie stehen vor Tschibo-Shop, trinken en Kaffee und auf Gross-Flat kommt die Meldung: SPDler unterhielt jahrelang ein Verhältnis mit nem Känguruh…, als Tierliebhaber rasten sie aus und denken: Na wartet, dafür wähl ich jetzt mal schnell ne andere Partei, so gehts ja nicht.
Man könnte Tausende Beispiele aufführen, wie da ein paar Wähler reaktiviert werden könnten, man könnte auch diverse Hype-Kampagnen starten etc, etc.
Neue Jobs entstehen auch, temporärer Wahlhelfer, Halbjahrs-Job.
Gute Idee für 2-3%…:-)

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Am 26. Dezember 2014 um 11:25 von WM-Kasparov-Fan
Ja, ihr habt ja recht, aber …

Obwohl das Gros der Nichtwählerschar natürlich andere Ursachen hat, die vorwiegend in der bisher verfehlten Politik liegen,
bin ich für die (wenigstens testweise) Einführung dieses Verfahrens.
Seit Jahrzehnten habe ich ausgerechnet am Wahlsonntag ein Punktspiel, welches den ganzen Tag andauert und anstrengend ist. Also hätte ich gerne weitere Wahltage für mich, meine Vereinsfreunde und die Gegner zur Verfügung.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:25 von Camaro
Die Sozis müssen es echt nötig haben…

Anders kann man sich diesen „grandiosen“ Vorschlag nicht erklären.
Könnte aus dem Fragenkomplex stammen: Wie macht man aus Sch…. Marmelade?
Oder anders gesagt – wie kann ich bloß wieder Wähler generieren, wenn ich das mit meiner Politik schon nicht hinbekomme?
Antwort: Gar nicht.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:25 von Ra-Ta-Zonk
Falsch gedacht

Wie wäre es, INHALTLICHE Anreize zum Wählen zu bieten?
Fahimi unterstellt dem Wähler Faulheit und Bequemlichkeit: „Zu träge, um zur Wahl zu gehen.“ Die Lösung soll lt. Fahimi nun darin bestehen, dass man dem „faulen Bürger“ etwas entgegen kommt und die Wahlzeit so verlängert, dass er die Stimmabgabe zwischen Bier holen und Gassi gehen einreihen kann.
Damit wäre die Wahl bedeutungsmäßig zwar endlich bei jenen Banalitäten angekommen, wo sie inzwischen hingehört. Dorthin verfrachtet hat sie aber nicht der desinteressierte, tumbe Bürger – sondern das arrogante Berliner und Brüsseler Politgekaspere.
Frau Fahimi – lassen Sie die Verantwortung bitteschön da, wo sie hingehört: Bei IHNEN.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:26 von Sbareg
Was macht man nicht alles….

…, um sich zu profilieren. Angesichts sinkenden Vertrauens in die Problemlösungsfähigkeit und -bereitschaft der etablierten Politik wird es auch nicht besser, wenn man den Leuten hinterherfährt oder die Wahllokale wie einen Bahnhofsshop 24 Stunden an sieben Tagen geöffnet hält, vor allen Dingen, wenn man gleichzeitig möchte, dass die Wahl nur noch alle fünf Jahre stattfindet. Übrigens: Der letzte deutsche Zentralstaat , dessen Parlament für fünf Jahre gewählt wurde, hieß DDR. Warum nicht gleich die Nationale Front des Demokratischen Deutschland wiederbeleben, dann brauchen sich die Bürger über die Zusammensetzung des Bundestages keine Gedanken mehr zu machen. Liebe Frau Fahimi, wir Bürger müssen uns mit so vielem abfinden, was Ihre Politiker-Kaste an richtet, also finden Sie sich auch damit ab, dass die SPD auch bei 100 %Wahlbeteiligung nicht an die 30 % heran kommt, das liegt aber an den Köpfen, die die Partei repräsentieren und nicht an der Stimmenthaltung.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:27 von BravoNovember
um 10:57 von raffix

Hallo,
Wählen via Internet…
Nach den Enthüllungen von Herrn Snowden ist das doch ein Scherz ??

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Am 26. Dezember 2014 um 11:27 von Stefan Grossmann
Die Wahlverdrossenheit liegt

an der mangelnden Auswahl von guten Politikern und den richtigen Zielen für die Allgemeinheit.
Das fängt an bei gewissen käuflichen Persönlichkeiten oder irrsinnigen Forderungen mancher quasi Frauenrechtlerinnen die einer qualifizierten Person weniger den Job gönnen als eine Person die nur durch eine Quote in den Posten kommen kann.
Die vergangenen Regierungen tuen ihr eigenes dazu. Die sichere Rente die nicht mehr zum Leben reicht, der ausgebaute Niedriglohn und Leiharbeitnehmer Sektor und die für die Unternehmen gemachten Gesetze tun ihr übriges.
Also erstmal die Qualität der Gewählten verbessern bevor man sich den Wahlen zuwendet.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:27 von Top Taupe
Längere Ladenöffnungszeiten statt besserer Angebote

So gut der Vorschlag von Frau Fahimi auch gemeint sein mag, zeigt er doch die falsche Richtung, in die Politiker gehen, wann immer es um sinkende Wahlbeteiligungen geht.
Rein kosmetische Korrekturen (welch Analogie zur gemachten Politik, Stichwort „Agenda 2010“!) statt strukturellen Vorgehens.
Und wieder einmal der gute alte Klassiker – die Mär, die niemals fehlen darf: die „Bequemlichkeit“.(Frau Fahimi wollte wohl nicht „Faulheit“ sagen.)
Wählen ist ein Recht – und nichts anderes!
Es ist keine Pflicht, auch keine indirekte, keine unausgesprochene und auch keine „Bürgerpflicht“, sondern ein Recht!
Und der Wahrnehmung eines Rechtes gegenüber kann man nicht bequemlich oder faul sein!
Wenn die Parteien höhere Wahlbeteiligungen wollen, könnten sie dies erreichen, indem sie eine attraktivere Politik machen.
Ich denke aber, dass es genügend Politiker gibt, die schlicht aus einer gewissen Bequemlichkeit heraus keine attraktivere Politik machen wollen!

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Am 26. Dezember 2014 um 11:29 von lasqueti
Politikverdrossenheit?

Es ist nicht die Politikverdrossenheit! es ist die POLITIKERVERDROSSENHEIT!!!
Die Arroganz unserer „Führungsriege“ stößt die Wähler ab. Nach jeder Wahl werden als erstes die „Wahlversprechen“ auf den Müll gekippt.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:30 von DiePositiveBratwurst
Eieiei….

der Vorschlag macht den Eindruck als wäre die Weihnachtsgans von Frau Fahimi zu fett gewesen!
Mir fallen dazu nur die alten Worte: „Schnickschnack“ und „Firlefanz“ ein. Man sollte sie wieder häufiger benutzen.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:32 von skydiver-sr
Tolle Idee

Wenn sich das Volk von seinen Politikern abwendet ist das die Schuld der Politiker.
Da ändern auch verlängerte Öffungszeiten im Wahllokal nichts.
Beispiele gefällig?TTipp will keiner-es wird trotzdem gemacht,zu unserem Nachteil.
Fracking-will keiner,über kurz oder lang wird es in DE erlaubt sein.
Diese Liste lässt sich beliebig verlängern.
Was sagte doch unsere Kanzlerin noch vor kurzem“Mit mir gibt es keine Maut“-und jetzt?
Dem Volk immer mehr Sparzwänge aufbürden und sich selbst die „Diäten“erhöhen ist der Demokratie sehr förderlich.
Politiker sollten mit gutem Bsp vorangehen.
Aber der eine ist Alkoholiker und der nächste hat Chrystel bei sich.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:35 von onob
noch geht man wählen

unabhänig ob 12h oder 12 monate geöffnete wahllokale
vl bald nicht mehr – weil man auch zu denen gefunden hat die mit blick auf die politik aufgegeben haben
ich schätze mindestens 20% höhere wahlbeteiligung, wenn die partein glaubhafter NACH der wahl agieren, in eine schlechte theatervorstellung geht man iwann nicht mehr, auch wenn die 24h an 7tagen in der woche spielt

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Am 26. Dezember 2014 um 11:39 von garden.of.delight..
Gebt den Leuten das Gefühl, das sie

Bei politischen Entscheidungen tatsächlich partizipieren.
Und sorgt dafür, das sie dies auch tatsaechlich tuen.
Lasst Volksentscheide in großem Umfang zu, um den Einfluss des Volkes zu verstärken.
Und damit der Einfluss von Lobbyisten eingedämmt wird.
Die repräsentative Demokratie in der BRD ist zu einem reinen Zettelfalten verkommen.
Und es gibt auch nicht wirklich was zu wählen.
Alles derselbe Neoliberale Einheitsbrei.
Sorgt dafür, das sich all das ändert.
Dann passt auch die Wahlbeteiligung wieder.
Ganz ohne solche lächerlichen Vorschläge wie von Frau Fahmi.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:40 von denniskiel
Man könnte …

… es ja auch mal mit besserer Politik versuchen.
Aber man soll natürlich nicht zum Äußersten gehen.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:40 von Phonomatic
„Den Weg ins Wahllokal nicht finden“

als ob’s darum ginge … hat Frau Fahimi noch nie was von Briefwahl gehört? Man hat bereits wochenlang Zeit zu wählen. Außerdem: wer soll das Personal stellen, damit an jedem Bahnhof gewählt werden kann?

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Am 26. Dezember 2014 um 11:41 von Camaro
@ Berliner_Hose 09:27

Warum holen wir nicht gleich die Bürgen von zu hause ab, die nicht freiwillig zur Wahl erscheinen? Hauptsache die Damen und Herren in Berlin haben das gute Gefühl, gewählt worden zu sein, wenn sie fremde Interessen gegen ihr eigenes Volk durchsetzen. Alternativlos, engstirnig und mit Basta-Mentalität.
Wenn sie könnten, würden sie einen Wahlzwang einführen – so viel ist sicher.
Da ihnen das aber glücklicherweise verwehrt bleibt, werden sie auf Dauer das gleiche Schicksal erleiden, wie die FDP.
Sie tun ja auch alles dafür, um sich selber überflüssig zu machen.
Dass sich dann in der Parteispitze überhaupt noch jemand über ihre stetigen Verluste wundert, ist schon ziemlich abstrakt.
Erst bauen sie ihr Haus auf Treibsand – und als sie merken, dass es immer tiefer sinkt, schütten sie einfach weiter Sand nach, anstatt dem ganzen endlich ein festes Fundament zu geben.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:41 von IngridLS
höhere Wahlbeteiligung

Eine höhere Wahlbeteiligung könnte sich künftig auch als nachteilig für die SPD erweisen. Schon mal daran gedacht, Frau Fahimi?

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Am 26. Dezember 2014 um 11:43 von Lügenlebender
Arbeit, Kosten ? hört sich

Arbeit, Kosten ? hört sich wieder recht politisch an.
Ich melde mich freiwillig als Wahlhelfer, denn ich bin arbeitslos, wie so viele andere Menschen in Deutschland!

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Am 26. Dezember 2014 um 11:43 von Cedric
Gute Anregung

Politikverdrossenheit als Grund, nicht zur Wahl zu gehen? Nach dem Motto es ändert ja doch nichts? Was soll das denn helfen?
Niemand, der ein Loch im Dach hat setzt sich schmollend in den Sessel und läßt sich naßregnen oder protestiert auf der Straße dagegen.
In Deutschland kann man Regierungen abwählen, wenn sie einem nicht passen. Im Bund und in den Länder.
Jeder weiß, daß das funktioniert.
Zu behaupten, Wahlen ändern nichts, ist ganz einfach unwahr.
Rund 17 Millionen haben bei der letzten Bundestagswahl nicht gewählt.
Ich behaupte, hätte es nur die Hälfte getan, sähe die heutige Regierung ganz anders aus.
Es kommt doch immer das Gleiche heraus? Lesen Sie nur die Kommentare. Wenn sich wirklich mal einer Gedanken darüber macht, andere Wege zu gehen, bekommt er es gleich knüppeldick. Es scheint so, als wäre das in Deutschland mittlerweile Gang und Gäbe.
Vor mir vielen Dank Frau Fahimi. Ich meine, Sie sind auf dem richtigen Weg.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:44 von MrEnigma
Problem bleibt

Klar – man kann jetzt so tun, als gehen die Menschen nicht zur Wahl, weil sie es an dem einen Tag nicht schaffen … könnte man.
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Offenbar traut die SPD selbst das nicht mehr dem Wähler zu, die Wahlkabine am richtigen Tag zu finden.
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Vielleicht sollte es eine Zahlung geben, das WÄHLERGELD. Für 50 Euro gehen die Menschen vielleicht dann doch wählen.
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Schwachsinn!
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Die Menschen gehen nicht zur Wahl, weil sie sich in den politischen System immer unvertrender fühlen. Es gibt eben kaum noch Politiker, die für eine Meinung stehen. Merkel sagt „keine Maut“ … dann gibts doch eine. Wer 35 ist kann die Rente mit 63 nicht nachvollziehen.
Man macht sein Kreuzchen – und wird dann vier Jahre nicht mehr gefragt.
.
DAS ist doch das Problem und nicht, ob man es an einem besagten Sonntag nicht zur Wahl schafft.
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Warum sollte man auch noch zur Wahl gehen? Wählt man die CDU kommt die SPD trotzdem mit an die Macht. Wählt man die SPD, die CDU … Opposition spielt keine Rolle mehr.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:45 von don_e
Empfinden – Realität

Es scheint zuweilen ein gewisser Unterschied zwischen Empfinden und Realität zu geben. Auch wenn es an der Politik viel zu mäkeln gibt, wer es besser kann sollte sich selbst engagieren und es besser machen.
Es ging uns in Deutschland nie besser als heute. Von „Masseneinwanderung“ kann keine Rede sein und nie waren mehr Menschen in Arbeit als heute. Natürlich sollen wir weiter Verbesserungen anstreben aber nicht die Augen vor der Realität verschließen und von einer vermeintlich „guten alten Zeit“ in rosarot träumen.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:46 von realist999
das wird die SPD nicht retten

selbst wenn die Wahllokale monatelang geöffnet hätten.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:48 von Gandhismus
Endlich mal was gutes von Politikern

Es kann doch nicht so schwer sein, eine geordnete Anlaufstelle für amtliche Mitteilungen offen zu haben!
Wer beklagt, wer soll die Arbeit machen, übersieht den geregelten Ablauf von Behörden täglich! Jeden Tag werden zig amtliche Mitteilungen entgegengenommen und ausgeteilt! Im Bürgeramt. Die können auch das Wählen übernehmen! EINWÄNDE?
Man könnte auch das ganze Jahr über seine Stimme abgeben und auch ändern können. Oder vier Jahre. MEIN GÜTE, warum nicht? Wenn das mehr kostet als der Aufwand bei der Wahl momentan, fress ich n Besen

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Am 26. Dezember 2014 um 11:51 von Stein im Schuh
Bessere Idee!

Anstelle sonntags zu waehlen, sollte dies an einem normalen Werktag geschehen. Arbeitgeber muessen den Angestellten fuer den Wahlakt freigeben (zwei Stunden oder so) und diese muessen nachweisen, dass sie ihre Stimme abgegeben haben. Kleine Belohnung fuer die geknechtete Arbeiterschaft und der gesamtwirtschaftliche Schaden sollte sich auch in Grenzen halten!

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Am 26. Dezember 2014 um 11:51 von Hippie
liebe spd…

falls ihr wirklich irgendwann nochmal den kanzler stellen wollt…
…das geht nur mit der linken!

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Am 26. Dezember 2014 um 11:51 von 9of10
Viele Gründe warum es nicht gehen könnte, …. aber

Frau Fahimi, machen Sie das, besprechen Sie das Thema und machen Sie einen Kompromiss.
Sa+So oder So+Mo … sorgen Sie durch Aufklärung dafür das mehr Menschen die Briefwahl nutzen (welche imho eh schon sehr zugenommen hat) …
Genau richtig die Faulen, die an Politik und Gesellschaft Uninteressierten werden Sie egal mit welcher Reform nicht erreichen.
Zu anderen Kommentaren hier:
@RoyalTramp
Ja, sehr schade da merkt man was man in Dt. ggü einer anderen Wahlheimat hat, bzw. was dort fehlt oder nicht?
.
@raffix
„Ein Computer zählt schneller und vor allem fehlerfreier als ein Mensch.“
Und lässt sich leichter Manipulieren. Nicht immer ist Technik die Lösung!
.
@Hippie
„Jeder ist verpflichtet am wahltag … seine stimme abzugeben. … es sollte dann aber auch die möglichkeit geben, geziehlt (X) keine Partei anzukreuzen“
Das geht heute schon per Ungültigkeit – ein großer Strich über den Wahlzettel. Die Verpflichtung zur Wahl wäre eine Beschneidung unserer Freiheit – eine Pflicht besteht.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:56 von jzilla
Wozu brauchen wir noch Politiker

Sie kosten unnötig Geld und arbeiten nur für einen Bruchteil der Bevölkerrung profitabel.
Das war sicher nicht im Sinne des Erfinders.
Erstmal müssen die Politiker wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt werden, auf der Basis Grundsicherungsneveau.
Und dann gehen die Leute vielleicht auch mal wieder zur Wahl.
Ansonsten können Politiker nämlich nichts außer Klientelpolitik betreiben.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:56 von nichtmehrwähler
im Ersten, Zweiten und Dritten

gibt es grad Märchensendungen, hier schon Aprilscherze!!

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Am 26. Dezember 2014 um 11:56 von 1578-391
nicht der Weisheit letzter Schluss

Es ist gut und richtig, sich Gedanken über die niedrige Wahlbeteiligung zu machen. Es liegt m.E. aber nicht vorwiegend an der Bequemlichkeit. Es fehlen Persönlichkeiten, griffige Wahlprogramme die auch umgesetzt werden und ein Gespür für das, was das Volk bewegt. Ob diejenigen, die solche Vorschläge gebären, schon mal in einem Wahlbüro gesessen haben? Wer kann/will denn wochenlang mit einer Urne auf Rädern durch die Städte tingeln? Die Idee mit der elektronischen Stimmabgabe und Wählerlistenverwaltung halte ich für derzeit technisch nicht realisierbar. So weit sind unsere Behörden nicht. Der Vorschlag greift zu kurz, ist nicht durchdacht und löst kein Problem, sondern schafft neue.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:58 von garden.of.delight..
@Cedric

Gar nicht wählen ist in der Tat falsch.
Ich habe auch sehr lange nicht gewählt.
Aber dadurch können sich Politiker, die dem deutschen Volk schaden im Sattel halten, bekommen keinen Druck und können dem Volk weiter schaden.
Es gibt schon Alternativen verschiedener Art, welche man anstatt der Neoliberalen „Standardparteien“ wählen kann und die auch ins Parlament kommen.
Und selbst wenns mit der eigenen Wahl/Partei nicht geklappt hat, ist der steigende Anteil der „sonstigen“ ein Schuss vor den Bug der Standardparteien, der diese zwingt, bürgernäher zu agieren.
Also…. Gebt euch einen Ruck, Leute. 🙂

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Am 26. Dezember 2014 um 11:58 von Der Lenz
um 11:48 von Gandhismus

“ EINWÄNDE?“
Klar
Behörden mögen im Prinzip der selben Neutralitätspflicht unterliegen wie freiwillige Wahlhelfer; bei letzteren wird diese aber i.d.r. dadurch garantiert das in jedem Wahllokal solche, und Beobachter, verschiedener Parteien sitzen ;
Da div.Scandale gezeigt haben das man von einem Überparteilichen verhalten von Behördenangestellten nicht zwingend ausgehen kann müsste dort der selbe Mischmodus durchgesetzt werden
Dies zu gewährleisten würde eine vorherige Parteizugehörigkeitsüberprüfung des Personals der Ausführenden behörde bedeuten; etwas das ein gewisses Geschmäckle hatt und noch immernicht vor Hierarchien etc schützt…
Kontrolle mag manchmal gut sein
abhängig davon wer kontroliert

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Am 26. Dezember 2014 um 11:58 von RagnarLodbrok
@raffix

„Wählen via Internet ….
Ein Computer zählt schneller und vor allem fehlerfreier als ein Mensch.“
Es scheint so, als wären alle Nachrichten des letzten Jahres, bezüglich der Internet überwachung und den Manipultionsmöglichkeiten der Überwacher, spurlos an Ihnen vorbeigegangen.
Bevor wir Wahlcomputer oder noch schlimmer, die Wahl via Internet zulassen, sollten wir die Wahl abschaffen und es den Politikern doch lieber selbst überlassen, ihre Stimmanteile in geheimen Verhandlungsrunden selbst zu bestimmen. Vielleicht aber wäre noch sinnvoller, die Politiker abzuschaffen und politische Entscheidungen gleich von den Unternehmen treffen lassen.
Das Gewicht der Stimme eines Unternehmens bestimmt deren Marktanteil. Wäre für uns Bürger auch keine allzugroße Veränderung außer, dass mit dem Geld des eingesparten Parlaments etliche Kindergärten Schulen und Altersheime gebaut werden könnten.

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Am 26. Dezember 2014 um 11:59 von Thomas von Horch
und lässt sich herrlich,

und lässt sich herrlich, einfach hacken…..nicht so clever am Ende…

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Am 26. Dezember 2014 um 11:59 von masche013
1+1=9 oder wat

Würden Wahlen etwas verändern können, wären sie schon lange verboten!

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Am 26. Dezember 2014 um 12:00 von tervara
Unsinn zum Quadrat

Durch längere Wahlperioden erreiche ich nicht mehr Wähler. Und der Wähler geht deshalb nicht zur Wahl, weil es keine wählbaren Parteien gibt. Die SPD, Frau Fahimi, ist genausowenig wählbar wie CDU oder Grüne. Die FDP hat sich mittlerweile ja selber liquidiert. Und neue Parteien wie Piraten oder AfD haben nichts Besseres zu tun, als sich selbst zu zerfleischen und sich damit einen Bärendienst zu erweisen.

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Am 26. Dezember 2014 um 12:00 von tobeorwhat
Der falsche Weg

Wie wäre es, wenn die Politiker mal wieder Politik für die Menschen macht? Für Menschen die arbeiten und für diejenigen, die trotz 2 bis 3 Jobs nicht mal das Existenzminmum erreichen, statt für Banken, Manager, Konzerne und Steueroasen für Reiche und Superreiche!?
War es nicht die SPD, die genau mit dieser Basta-Politik an den Menschen vorbeiregiert hat? Natürlich haben die Nachfolgerregierungen nichts daran geändert, waren sie doch froh, dass es die SPD war, die sich nicht mit Ruhm beklekkert hat.
Heute hat die Politik-Geld-Elite wieder Ludwig XIV endeckt: „Der Staat sind wir!“
„Wählt uns, damit unser Handeln einen Rechtsstaatlichen Anstrich bekommt!“ -mehr ist aber nicht drin!
Es wird Zeit liebe Politiker! Nicht den „Wähler“, sondern die „Menschen“ gilt es wieder zu entdecken und zum Wohl der Menschen zu regieren!
Das ist der Weg, die Menschen in Wahllokale zu bekommen!
Nicht längere „Ladenschlusszeiten“.

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Am 26. Dezember 2014 um 12:01 von pkeszler
@realist999

„das wird die SPD nicht retten“?
Die SPD regiert in 14 von 16 Bundesländern, im Bund und in vielen Kreisen, Städten und Kommunen.
Sie stellt Ministerpräsidenten, Landräte und Bürgermeister.
Sie ist die Partei mit den meisten Mitgliedern in Deutschland.
Und da soll sie nicht zu retten sein? Diese Untergangsstimmung ist wohl sehr daneben.

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Am 26. Dezember 2014 um 12:03 von Moderation
Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,
die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.
Die Moderation

BLOG – „Demokratie braucht Bewegung“

„Demokratie braucht Bewegung“ – so das Motto der Campact Jubiläumsveranstaltung und auch das Motto der Eröffnungsrede von Dr. Heribert Prandl, dem Leiter der Innenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung. Doch diese als so wichtig für unsere lebendige Demokratie gepriesene „Bewegung“ ist nicht Ausdruck des Funktionierens unserer Demokratie, sondern in Wahrheit eine Krücke, die Ausdruck ihres Nichtfunktionierens ist.

Er pries die Demokratie als das beste politische Betriebssystem, das wir haben. Die Macht geht vom Volke aus, und jeder hat bei der Wahl eine Stimme, ob Wirtschaftsboss oder Sozialhilfeempfänger.

Doch zur Demokratie gehöre ebenso die Bewegung, gehören die Fragen, die sich eine Regierung gefallen lassen muss und auch der Widerstand gegen Missstände und Entscheidungen der Regierung, mit denen man als verantwortungsvoller Bürger nicht einverstanden sein kann.

Und mit dem Hinweis, dass diejenigen die Helden in einer Demokratie seien, die auf die Straße gingen, die Petitionen schrieben und mit anderen Aktionen die Regierung unter Druck setzten, endete dann die Rede des Herrn Prandl.

Bei mir löste sie etwas Verwirrung aus.

Unsere repräsentative Demokratie ist so angelegt, dass die Bürger in demokratischer Wahl Repräsentanten wählen, die dann politische Entscheidungen treffen, wobei sie laut Grundgesetz nur ihrem Gewissen unterworfen sind.

Funktioniert dieses System nun fehlerfrei oder nicht?
Wenn nein, dann sollten die Fehler des Systems korrigiert werden.
Kommt man allerdings zum Ergebnis, dass es keinerlei Korrekturen bedarf, so sollte daraus resultieren, dass man die Entscheidungen der so gewählten Repräsentanten auch als solche akzeptiert, die den Willen des Volkes repräsentieren und damit widerspiegeln.

Was ist dann von dem von Heribert Prandl so gepriesenen Widerstand zu halten, den er für einen so wichtigen Bestandteil der Demokratie hält.
Müsste dann nicht die Minderheit, die mit der Politik der gewählten Repräsentanten nicht einverstanden ist, sich dem Willen der Mehrheit beugen? Wäre nicht dies die vorbildliche Haltung eines echten Demokraten?

Doch Heribert Prandl lobt einerseits unsere repräsentative Demokratie, andererseits lobt er den Widerstand gegen die auf dieser Basis entstandenen Entscheidungen.
Ein Widerspruch, der nicht aufgelöst wird.

Problem ist, dass wir Demokraten unsere Demokratie in ihrer jeweils national vorherrschenden Form verteidigen, auf Teufel komm raus. Die Deutschen halten zu ihrer, die Schweizer zu ihrer, die Engländer zu ihrer und die Amerikaner zu ihrer. Jeweils eine in Stein gehauene Systemvariante, die niemals Gegenstand der Frage ist: Was können wir an unserem System verbessern, damit die beobachteten Schwächen ausgemerzt werden, so dass es am Ende bessere Resultate hervorbringt?

Systemfehler Nummer 1: Die Bürger wählen können sich bei der Wahl zwar zwischen unterschiedlichen Repräsentanten entscheiden, nicht jedoch zwischen politischen Zielen und Wegen. Diesbezüglich gibt es nur die Wahl zwischen mehreren Bündeln, das aus einem bunten Mix von politischen Programmen besteht.
Der Bürger kann sich bei der Wahl nicht entscheiden zwischen Ausstieg aus der Atomenergie oder nicht, zwischen der Drosselung von Waffenexporten oder nicht, zwischen Genmanipulierten Lebensmitteln oder nicht, zwischen einem Bestechungsverbot von Abgeordneten oder nicht. Er kann also faktisch nicht mitbestimmen über die Richtlinien der Politik.
Schon von daher lässt sich nicht sagen, dass die aktuelle Politik den Willen der Mehrheit des Volkes widerspiegelt.

Systemfehler Nummer 2: Dazu kommt, dass Politiker nicht immer kluge Entscheidungen treffen. Das liegt einerseits in der Natur der Sache, andererseits ist es offenkundig, dass Politiker nicht nur das Volkswohl im Auge haben, sondern auch ihr eigenes und das der Partei. Dazu kommt noch einmal der Einfluss der Wirtschaftslobbyisten. Wie groß der wohl ist, lässt sich u.a. auch daran ablesen, dass es die Abgeordneten bis heute nicht fertig gebracht haben, ein Gesetz auf den Weg zu bringen, das Ihnen die Annahme von Bestechungsgeldern untersagt.

Na klar ist es unter diesen Bedingungen notwendig, dass die Bürger Alarm schlagen, Politiker zur Rede stellen und Widerstand leisten gegen sich abzeichnende und bereits gefällte Entscheidungen, auch wenn der Druck gegen Politiker nicht mit demokratischen Regeln erfolgt.

Nur zu sagen: Alles in Ordnung mit unserer repräsentativer Demokratie, zu der selbstverständlich auch Bewegung (sprich Widerstand) gehört, womit es eine „lebendige“, „funktionierende“ Demokratie wird, da stimmt es für mich hinten und vorne nicht. Da drückt sich die Ohnmacht vor einem System aus, das erstarrt ist, das in unserem politischen Bewusstsein da angesiedelt ist, wo unser blinder Fleck sitzt.

Hier ein Link zur Keynotevon Heribert Prandl.

In der Beschreibung des Videos ist zu lesen:
„Lebendige Demokratie braucht Bewegung. Sie braucht Bürger/innen, die sich einmischen, die ihrer Meinung sichtbar und lautstark Ausdruck verleihen. Ohne sie geht das Gemeinwohl im Lobbyisten-Geschacher unter. Ohne sie haben durchsetzungsstarke Konzerninteressen die Oberhand.“
Bravo! Fehler erkannt. Doch Widerstand und Protest reicht einfach nicht, Herr Prandl. Das haben wir doch in den vergangenen Jahrzehnten gesehen.

Also: Wir müssen uns etwas Neues einfallen lassen. Und dafür ist es höchste Zeit!

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