FAQ – Die direkte Demokratie wird nicht funktionieren. Es ist eine Bildungsfrage und eine Zeitfrage

Jemand hat diesen Einwand vorgebracht:
Die direkte Demokratie wird nicht funktionieren, weil …

„Wir haben bislang keine Beispiele, dass dies langfristig gelingt. Das ist sicher weitgehend eine Bildungsfrage. Es ist aber auch eine Zeitfrage.
Es war ja schon die große Illusion des Sozialismus zu glauben, die Arbeiter könnten gleichzeitig arbeiten und gleichzeitig regieren. Das ist ja völliger Blödsinn.
Und in meiner Lebenswelt hätte ich für die Beteiligung an LiquidDemocracy Prozessen überhaupt gar keine Zeit. Und das würde für sehr viele Berufe gelten und für Eltern mit kleinen Kindern etc. Und wer bleibt am Ende übrig? Also was für eine Kaste bildet sich heraus, die in all diesen Abstimmungsprozessen dann ständig dabei sind? Und das sind dann vermutlich überwiegend Studenten oder gebildete Arbeitslose.

Und das zweite: Es besteht die Neigung, das Internet zu überschätzen.
Ich glaube, dass es sehr viel sehr viel Politikromantizismus um LiquidDemocracy und ums Internet gegeben hat und gibt, aber ich glaube tatsächlich, dass langfristig gesehen das Internet die politische Kultur tatsächlich verändern wird, wenn auch vielleicht nicht auf die Art und Weise, wie wir darüber reden.“
So weit die Kritik:

Hier meine Anmerkungen dazu:

Zur „Zeitfrage“:

Abstimmungen im Netzwerk sind keine Pflichtveranstaltungen.
Für die Ideen- und Entscheidungsfindungen mittels eines intelligenten Netzwerks, so wie es für BEST IDEAS FUTURE zum Einsatz kommen wird, ist es nicht notwendig, dass ein größerer Teil der Zivilgesellschaft hier aktiv ist.
Auch wenn sich nur 0,001% der Bevölkerung hier sporadisch beteiligen, so wäre dies bereits mehr als genug. Wir sprächen hier immerhin von 80.000 Menschen.

Im Netzwerk laufen sukzessive gleichzeitig diskursive Prozesse zu sehr vielen Themen.
Dabei kann ein an politischen Fragen interessierter Bürger aus einem großen, hierarchisch gegliederten Themenkatalog die Bereiche bzw. Themen herausgreifen, die ihn besonders interessieren.
Sobald dann ein von ihm gewähltes Thema oder Bereich behandelt wird, erhält er eine Nachricht per Email.
Damit ist er informiert und kann entscheiden, ob er gerade Zeit und Lust hat, sich an der Ideenfindung und Diskussion zu beteiligen.

Ich bin der festen Überzeugung, dass viele Bürger das eine oder andere Herzensthema haben, bei dem sie aktiv mitentscheiden möchten. Die Beteiligung sollte damit bei weit mehr als 100.000 Menschen liegen.

Zur „Bildungsfrage“
Gerade die anerkannten und selbst ernannten „Experten“ werden sehr aufmerksam ihre Themen im Netzwerk verfolgen. Und genau darum geht es. Es ist eben nicht unsere Absicht, diejenigen zu stören und zur politischen Beteiligung bewegen, die gerade eine Comedy Show sehen, in ein Videospiel vertieft sind oder das Fahrwerk ihres BMW tiefer legen.
(Entschuldigung!)
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Zur Neigung, das Internet zu überschätzen:

Ich halte es nicht für angebracht, an dieser Stelle zu verallgemeinern.
Wir sollten vielmehr im Einzelfall prüfen, für welche Aufgaben sich das Internet eignet und für welche nicht.
Was die Kommunikation zwischen Menschen betrifft, so hat die IT vielfach bewiesen, dass sie hervorragende Dienste leistet.
Und wenn es um netzwerkartige Verbindungen zwischen Menschen geht, die sich ohne Zeitverlust untereinander austauschen wollen, so gibt es zum Internet keine Alternative.

Sollten Bedenken zu diesen Aspekten fortbestehen, so bitte ich herzlich darum, dies als Kommentar zu äußern.

Bedenken (1): Und wer kann bei Entscheidungen der Gesellschaft für Fehler verantwortlich gemacht werden?

Jemand hatte diesen Einwand geäußert:
Und wenn nun nicht mehr die Politiker entscheiden, sondern die Gesellschaft – dann ist am Ende niemand da, den man verantwortlich machen kann, wenn sich eine Entscheidung als falsch herausstellt.

Wie ist die Situation denn heute?
Der Einmarsch in Afghanistan stellte sich zum Beispiel als falsche Entscheidung heraus.
Und was passierte? Wurde ein Politiker dafür zur Rechenschaft gezogen? Nein.
Und selbst wenn – solche begangenen Fehler kann man nicht mehr rückgängig machen.

Der Bau des Berliner Flughafens. Da gab es seitens der Politik Fehlentscheidungen ohne Ende.
Wurde dafür ein Politiker zur Rechenschaft gezogen? Nein.
Der Schaden beläuft sich auf viele Milliarden Euro. Vom Image Verlust nicht zu sprechen.
Selbst wenn man den schuldigen Politiker identifizierte. Könnte man ihn schadensersatzpflichtig machen? Nein.

Wenn mittels eines intelligenten BEST IDEAS FUTURE Netzwerks der sachkundige Teil der Zivilgesellschaft über einen Flughafen Standort entscheidet und die Frage, wem man die Bauplanung und Bauleitung überträgt, so ist die Wahrscheinlichkeit äußerst gering, dass bei entsprechenden Diskursen Fehlentscheidungen heraus kommen.
Und selbst wenn sich Entscheidungen nachträglich doch einmal als sehr ungünstig erweisen, so ließe sich genau nachvollziehen, welche Fachleute hier mit ihren Urteilen daneben gelegen hatten.
Doch wenn das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen ist, würde das Identifizieren des/der Verantwortlichen ebenso wenig helfen, als hätten ausschließlich Politiker entschieden.

Und übrigens: Es soll nicht so sein, dass ein BEST IDEAS FUTURE Politiker sämtliche Entscheidungen umzusetzen hat, die Resultat des gesellschaftlichen Diskurses sind. Sie selbst müssen auch dahinter stehen. Und sollten sie der Meinung sein, sie könnten eine Entscheidung nicht mittragen, so muss der Konflikt eben in kontroversen Diskussionen so lange verhandelt werden, bis ein Konsens erzielt ist.

Ich kann hier beim besten Willen keinen Nachteil des BEST IDEAS FUTURE Modells ausmachen.

Und was ist Ihre Meinung?

Ist BEST IDEAS FUTURE vielleicht eine Neuauflage der Piratenpartei mit LiquidDemocracy?

Die Piratenpartei und BEST IDEAS FUTURE haben tatsächlich eines gemein, nämlich die IT als Medium zu nutzen, um die Zivilgesellschaft in politische Entscheidungsprozesse einzubinden. Ansonsten trennen die beiden politischen Ansätze Welten.

Die Piratenpartei entstand als klassische Ein-Thema-Partei rund um das deutsche Urheberrecht. Von hier aus erweiterte sie sich inhaltlich.
Im Verlauf setzte sie auf die Stärkung der Bürgerrechte mit der Software LiquidFeedback. Der Partei fehlten von Anfang an Zielsetzungen, die auf die Zukunft und global ausgerichtet waren.
Der Schwerpunkt lag und liegt in der Verbindung der digitalen Revolution mit dem Prinzip der direkten Demokratie und inhaltlich mittlerweile bei den Themen NSA, Vorratsdatenspeicherung und Digitalisierung der Wirtschaft.

BEST IDEAS FUTURE wird gerade durch seine klaren inhaltlichen Ziele geprägt, die auf das Leben in der Zukunft ausgerichtet sind. Und die Bewegung betrachtet es als Herausforderung, diese Ziele so gradlinig wie möglich anzusteuern und möglichst schnell zu erreichen, so dass die Menschheit durch eine verhängnisvolle Politik nicht noch weiterhin in Richtung Abgrund geführt wird.

BEST IDEAS FUTURE sieht sich als globale Bewegung mit nationalen „Repräsentanzen“ (= eigenständigen Parteien mit vielen Schwestern und einer globalen Mutter), während die Piratenpartei für Deutschland entworfen wurde und sich nun mit den inzwischen gegründeten Piratenparteien in anderen Ländern verbindet.

Wenn BEST IDEAS FUTURE dabei die Bürger in Ideenfindungs- und Entscheidungsprozesse mittels eines intelligenten Netzwerks einbezieht, so ist dies schlicht Mittel zum Zweck, um geniale Lösungen zu finden, während die Befragung der Bürger bei den Piraten aus dem Anliegen heraus erfolgt, die Bevölkerung mehr in politische Entscheidungen einzubeziehen.

Die Piraten verfolgen bei Abstimmungen das demokratische Prinzip one man – one vote.
BEST IDEAS FUTURE steht auf dem Standpunkt, dass die Demokratie mit dem one man – one vote Prinzip bereits mit der Wahl an der Wahlurne zum Zuge kommt und dass es bei Abstimmungen im intelligenten Netzwerk nun um das Finden der klügsten Ideen und Lösungsansätze geht, nicht jedoch darum, noch einmal demokratisch mitbestimmen zu lassen.

Überdies: BEST IDEAS FUTURE traut der Meinung des Volkes nicht über den Weg, die der Welt bereits in frühen Jahren der Demokratie das Dritte Reich beschert hat. Das italienische Volk favorisierte viele Male eine Knalltüte namens Berlusconi, die Palästinenser votierten für die demokratisch gewählte Hamas, die die Israelis am liebsten ins Meer schicken würde und das amerikanische Volk wählte immer wieder katastrophale Präsidenten, die u.a. Kriege anzettelten.
Wem werden die Amerikaner das nächste Mal die Führung der selbst ernannten Führungsmacht anvertrauen, einschließlich des Oberbefehls über Nuklearwaffen, die die Menschheit vielfach vernichten könnten? Vielleicht wird es diesmal ein Vertreter der Tea-Party?

Welche Wahlmöglichkeiten hat ein amerikanischer Wähler aber auch? Er kann sich gerade mal entscheiden zwischen Pest und Cholera. Doch er ist begeistert bei der Wahl und schwört auf das amerikanische demokratische System.
Demokratie in dieser Form ist eine Farce. Wie kann sie ausgehebelt werden?

Sollte man heute den Druck auf Putin verstärken, um ihn zu zwingen, endlich im Ukraine Konflikt nachzugeben?
Generell ist es eine ganz schlechte Idee, Putin in die Ecke zu drängen, in der er die Achtung seines Volkes verlieren würde, wenn er nachgäbe. Ein typisches Beispiel dafür, wie Unfähigkeit der heute Regierenden die Menschheit in neue, völlig überflüssige Konflikte steuert.
Welchen Kurs würde nun das deutsche Volk der Regierung nahe legen und welchen Kurs würde das russische Volk seinem Präsidenten empfehlen?

Die Meinung des Volkes wird natürlich von den Informationen und Meinungen geprägt, die es über die Massenmedien erhält und zur Grundlage der eigenen Meinung macht.
Hier besteht dringend Handlungsbedarf, neue Spielregeln für die Massenmedien festzulegen bzw. ein neues internationales Medium in die Welt zu bringen.
Mein grobes Konzept dazu liegt fertig in der Schublade.

Was das Volk denkt und will, dies zu wissen mag für eine Partei und die Regierung interessant sein, um herauszufinden, mit welcher Politik man sich beliebt machen kann. Als Navigator zum Ermitteln des klügsten politischen Weges taugen Meinungsumfragen und Volksbefragungen jedoch nicht.

Aus Sicht von BEST IDEAS FUTURE sollte direkte Demokratie nicht gefördert werden, um dem Volk einen Gefallen zu tun, sondern ausschließlich, um die der kollektiven Intelligenz der Zivilgesellschaft innenwohnende Weisheit anzuzapfen und zum Wohle der Nation und der Welt in die Politik einfließen zu lassen.

Entsprechend ist das intelligente Netzwerk von BEST IDEAS FUTURE so konzipiert, dass zunächst einmal Ideen und Lösungsansätze von „Experten“ durch strukturierte diskursive Prozesse gehen. Erst jetzt wird jedem Bürger (ohne Altersbegrenzung) Gelegenheit gegeben, eine Idee zu äußern, die er für noch besser hält als die bislang favorisierten.
Nun werden mit ausgeklügelten Bewertungsprozessen innerhalb kurzer Zeit die Perlen aus dem Meer der neuen Ideen gefischt, wobei diesmal gilt: one man – one vote.

So weit die Vorschläge mit Stand Ende Oktober 2014.
Die können und sollen und müssen nun in diskursiven Prozessen optimiert werden.

Parallel dazu könnte es sich lohnen, ab sofort gezielt weltweit nach einem besseren Ansatz zu forschen als dem von BEST IDEAS FUTURE. Den wird es mit Sicherheit geben, denn es ist höchst unwahrscheinlich, dass ich mit meinem Konzept bereits den optimalen Ansatz gefunden habe.

Und den Ansatz halte ich jedoch für genial: Ein internationaler Ideenwettbewerb zum Finden der besten Lösungswege, um die Menschheit endlich aus der Ratlosigkeit, endlich aus der Misere herauszuführen und damit eine neue Ära der Menschheitsgeschichte einzuleiten.
Sponsoren und Multiplikatoren für diese Idee sollten sich wohl finden lassen.

What do you think?

Spannend wird es, wie die etablierten Parteien reagieren werden, wenn BEST IDEAS FUTURE die Bevölkerung zur Mitbestimmung einladen wird…

Welches sind die Ziele von BEST IDEAS FUTURE?

Das Ziel von BEST IDEAS FUTURE ist das Ersetzen von „dummen“ Regierungen durch solche, die klug handeln.

Doch was wären „kluge“ Entscheidungen? Was wäre eine kluge Politik?

Es geht darum, die Politik so umzugestalten, dass sie sich konsequent auf Ziele ausrichtet, die für die Zukunft gesetzt sind. Sie braucht eine klare Vision. Und das wäre die Antwort auf die Frage: Wie wollen wir im Jahre 2030 leben oder 2050?

Hier werden die Ziele angedeutet, wie sie auch von Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, dem Club of Rome oder in der Global Marshall Plan Initiative beschrieben werden, ergänzt durch eigene.

  • eine Welt in Frieden und in sozialer Balance
  • Abbau von politischen, kulturellen und religiösen Blöcken; Kooperation statt Konfrontation und Konkurrenz
  • die Entwicklung von globaler Empathie bei Bürgern und Regierungen
  • die Überwindung der entwürdigenden Armut der Hälfte der Menschheit, die längst als Hauptursache der existenziellen Weltprobleme erkannt wurde
  • Generationengerechtigkeit
  • die Verwirklichung der Menschenrechte für alle
  • Wohlstand für alle
  • Abbau des Marktfundamentalismus; ein neu geregeltes Finanzwesen
  • das Stopfen sämtlicher Steuerschlupflöcher für Konzerne und Anleger
  • eine ökosoziale Marktwirtschaft
  • eine gerechtere Gestaltung der Globalisierung
  • grünes Wachstum, also den Markt anpassen: mehr Dienstleistungen bei weniger Verbrauch von Ressourcen
  • Umwelt- und Ressourcenschutz
  • eine Entschleunigung der Gesellschaft
  • Zügelung der wilden Innovationswut. Neue Erfindungen bewirken meist auch neue Probleme
  • eine Weltdemokratie, eine koordinierte Weltpolitik mit einer neuen, gerechteren und machtvolleren UN

Ich will die Ziele hier nur andeuten. Sie sollten von kompetenten Personen / Gremien genau ausgearbeitet werden.

Welches sind die Ziele von BEST IDEAS FUTURE?

Es geht darum, die Politik so umzugestalten, dass sie sich konsequent auf Ziele ausrichtet, die für die Zukunft gesetzt sind.

Das sind in etwa die Ziele, wie sie von Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, dem Club of Rome oder in der Global Marshall Plan Initiative beschrieben werden, ergänzt durch eigene.

  • eine Welt in Frieden und in sozialer Balance
  • Abbau von politischen, kulturellen und religiösen Blöcken; Kooperation statt Konfrontation und Konkurrenz
  • die Entwicklung von globaler Empathie bei Bürgern und Regierungen
  • die Überwindung der entwürdigenden Armut der Hälfte der Menschheit, die längst als Hauptursache der existenziellen Weltprobleme erkannt wurde
  • Wohlstand für alle
  • Generationengerechtigkeit
  • die Verwirklichung der Menschenrechte für alle
  • ein neu geregeltes Finanzwesen
  • das Stopfen sämtlicher Steuerschlupflöcher
  • eine ökosoziale Marktwirtschaft
  • eine gerechtere Gestaltung der Globalisierung
  • grünes Wachstum, also den Markt anpassen: mehr Dienstleistungen bei weniger Verbrauch von Ressourcen
  • Umwelt- und Ressourcenschutz
  • eine Entschleunigung der Gesellschaft
  • Zügelung der wilden Innovationswut. Neue Erfindungen bewirken meist auch neue Probleme
  • eine Weltdemokratie, eine koordinierte Weltpolitik mit einer neuen, gerechteren und machtvolleren UN

Ich will die Ziele hier nur andeuten. Sie sollten von kompetenten Personen / Gremien genau ausgearbeitet werden.

LINKSEITE

Hier zunächst DIE LINKSEITE zum Video „Was ist BEST IDEAS FUTURE?“
Andere Links weiter unten.

=> Wie Sie jetzt helfen können
Das Projekt steht ganz am Anfang. Bitte helfen Sie, BEST IDEAS FUTURE zu verbreiten, indem Sie Ihre Freunde und Bekannte informieren. Auch Kritik und Anregungen sind sehr willkommen. Und natürlich braucht es die finanziellen Mittel, um den Stein ins Rollen zu bringen und BEST IDEAS FUTURE zu verbreiten, das Netzwerk zu entwickeln etc. Konkrete Information auch hier.

=> Warum wir nicht auf Warnsignale reagieren
Hier zwei Erklärungen. Haben Sie noch weitere?
Link zum Artikel

=> Die Parteien im Wettstreit um die Gunst der Wähler
Warum ich hier einen Systemfehler sehe, der kluge Regierungen verhindert.
Hier geht es zum Artikel

=> Im BEST IDEAS FUTURE Netzwerk ist nicht jede Stimme gleich viel wert
Auch beim BEST IDEAS FUTURE Modell geben die Bürger an der Wahlurne ihre Stimme ab. Hier zählt jede Stimme gleich viel.
Im Netzwerk geht es nun nach der Wahl um die Ermittlungen der jeweils klügsten Lösungen zu den unterschiedlichen politischen Fragen.
Und die kann man nicht finden, wenn die Stimme eines Analphabeten gleich viel zählen soll wie die einer Person, die sich privat oder beruflich sachkundig gemacht hat. Weitere Informationen hier
Einen weiteren Artikel zu dem Thema gibt es hier.

=> Wie funktioniert das Netzwerk?
Ich habe meine Ideen, wie das Netzwerk funktionieren könnte, während mehrerer Monate zusammengetragen. Und weitere Ideen werden mittel-. und langfristig hinzukommen. Dennoch sollte ich die Seite zwischenzeitlich einmal neu strukturieren.
Hier der Link

=> BEST IDEAS FUTURE international und global
Hier der gerade fertig gestellte Artikel

=> Ähnlichkeiten zwischen der Piratenpartei und BEST IDEAS FUTURE?
Die einzige Gemeinsamkeit scheint mir zu sein, dass Piraten wie auch BIF sich bei Abstimmungen eines Netzwerk bedienen. Es beginnt schon damit, dass bei den Piraten Parteimitglieder Zugang zum Netzwerk haben, bei BEST IDEAS FUTURE die gesamt Bevölkerung. Und hier weitere Unterschiede…

WEITERE INTERESSANTE LINKS

„Deutschland im Wandel: Systemoptimierung oder Paradigmenwechsel“
Der jüngst verstorbene Prof. Dr. Peter Kruse kommt in seiner Studie zu alarmierenden Ergebnissen.
Hier die Präsentation der Multiperspektivenstudie
(Februar 2015, 59 min)

Heiner Geißler und Jean Ziegler im Gespräch
über die Notwendigkeit einer Änderung unseres Wirtschaftssystems
15 min – Ausschnitts aus ZDF NACHTSTUDIO vom 26.12.2012

Kapitalismus reloaded – Neue Regeln für die Weltwirtschaft
60 min – Sendung vom 29.01.2012

Was passiert mit Europa im Namen der Troika?
„Macht ohne Kontrolle – die Troika“
90 min – Eine Dokumentation von Arpad Bondy und dem preisgekrönten Wirtschaftsjournalisten Harald Schumann
„Europa mittlerweile zu einer korrupten Finanzdiktatur verkommen ist, die selbst die Machenschaften der „gewöhnlichen“ Mafia in den Schatten stellt.“ las ich in einer Rezension zum Film.
Es ist höchste Zeit, dass wir als Bevölkerung einschreiten, denn die Politiker richten gerade nicht nur in Griechenland einen immensen Schaden an.
DASS die von der Troika diktierten Maßnahmen zur wirtschaftlichen Sanierung eines Staates unsinnig sind, sollte spätestens seit der Premiere dieser Dokumentation klar sein. Doch gestandene Politiker wie Sigmar Gabriel, Markus Söder und allen voran Finanzminister Schäuble werden dennoch nicht müde, die Kritik Griechenlands an der Troika einfach vom Tisch zu wischen und zum Erfüllen der (kontraproduktiven) Auflagen zu drängen.
Und die europäischen Völker schauen zu. Sie verhalten sich gar so wie kleine Statisten in einem großen Film, in dem der Regisseur und Produzent bestimmt, wo es lang geht.

INTERVIEW
mit Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher
Der Mathematiker und Zukunftsforscher zeigt Wege auf, wie wir die Chance der Krise nutzen können, um eine Welt in Balance zu schaffen.
Hier wird er als Präsident des Bundesverbandes Wirtschaftsförderung u. Außenwirtschaft interviewt
Prof. Radermacher kann auf sehr anschauliche Weise die komplexen Zusammenhänge des gesamten Krisenszenarios entwirren.
Bei youtube kann man verschiedene seiner Vorträge sehen. Es lohnt sich sehr!

VIDEO
„Kanzlerrede“ vom 8. März 2013
52 min Kanzlerrede von Felix Finkbeiner
Im Jahre 2007 rief der damals neunjährige Schüler Felix Finkbeiner eine Schülerinitiative Plant-for-the-Planet ins Leben. Mittlerweile beteiligen sich Kinder aus 93 Ländern, die schon über 13 Milliarden Bäume pflanzten.
Fünf Jahre später hielt Felix eine Rede, die mich aufrüttelte. Ein 15-Jähriger empört sich hier darüber, wie unverantwortlich die Erwachsenen mit ihrem Planeten und ihren Mitmenschen umgehen, und wie sie Schulden bei nachfolgenden Generationen machen.
Ohne Zweifel hat Felix mir auch Mut gemacht, selbst eine Initiative zu starten, die die Welt positiv verändern soll. Was ein Neunjähriger kann, sollte wohl auch ich mir zutrauen, dachte ich.
Danke, Felix!

VIDEOS
Dokumentationen von Angela Andersen und Claus Kleber
über einige brisante „Baustellen“ auf unserer Erde

2009 – 43 min – Die Bombe
2011 – dreiteilige Dokumentation Machtfaktor Erde
2014 – 100 min – HUNGER und DURST

VIDEOS
der Field of View – nachhaltige Medienproduktion:
Interviews mit Vordenkern für zukunftsfähige Entwicklung
2013 – 14 min Sustainable
2013 – 60 min Sustainable II Anthropocene (2k 2014)
Das Filmprojekt SUSTAINABLE wurde 2013 vom Rat für Nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet und ist Beitrag zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (Weltdekade der Vereinten Nationen 2005-2014).

VIDEO
ZDF 2013
44 min Dialog zwischen Richard David Precht und Prof. Dr. Harald Welzer
Gesucht wird nach Möglichkeiten, wie die Zivilgesellschaft dabei helfen kann, eine bessere Zukunft zu schaffen

VIDEO
Wie ist es um unsere repräsentative Demokratie bestellt?
2 min – Viel sagendes Statement von Richard David Precht zur Demokratie

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Prof. Franz Josef Radermacher vermittelt komplexe Zusammenhänge äußerst anschaulich. Seine Vorträge sind ein absolutes Muss!

Franz Josef Radermacher ist Mathematiker und Professor für Informatik an der Universität Ulm, sowie der Leiter des „Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung“. Er ist Mitglied im „Club of Rome“, Vizepräsident des „Ökosozialen Forums Europa“ und Mitbegründer der von Al Gore initiierten „Global Marshall Plan Initiative“. Zudem ist er ein weltweit anerkannter Experte für Globalisierung, Überbevölkerung und Nachhaltigkeit. Als Verfechter einer weltweiten „Ökosozialen Marktwirtschaft“ setzt er sich für eine gerechtere globale Verteilung des Reichtums und der Ressourcen ein.

VIDEO
Franz Josef Radermacher
Ein kurzer Einstieg ins Thema
2012
12 min – Was tun? Über die Erfordernisse der Zukunft

Zwei Auszüge aus dem Video:
„Wenn wir keine vernünftige Global Governance hinkriegen, dann fahren wir einfach kollektiv gegen die Wand und dann werden wir einen hohen Preis zahlen. Und da wir einigermaßen intelligent sind, werden wir vielleicht vorher die Kurve bekommen und wir werden Dinge diskutieren, von denen wir heute glauben, man könnte sie nicht diskutieren.“
„Es gibt nichts Stärkeres als eine gute Idee, deren Zeit gekommen ist. Sie ist dann fast wie ein Virus. Sie kann an einem Tipping Point die Welt verändern. Sie kann am Tipping Point bewirken, dass die Welt nicht in den Abgrund rast, dass sie dahin rast, wo wir alle hin wollen und sollen: in eine ballancierte Zukunft, die eine sehr gute Zukunft sein kann für die Welt und für alle Menschen in Würde, mit Perspektive für unsere Kinder, für zukünftige Generationen. Das ist möglich.

VIDEO
Franz Josef Radermacher
2012
60 min – Welt mit Zukunft – Vortrag auf bei den Kieler W-Events
80 min – Nachfolgende Podiumsdiskussion

VIDEO
Das philosophische Quartett:

mit Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher und Prof. Dr. Harald Welzer
2012 – 61 min – Ist die Welt noch zu retten?
Hier wird nach Lösungswegen gesucht

ZUKUNFTSVISION 2050: Zwei Vorträge bei der Veranstaltung „Mission – Wirtschaft 2050“


VIDEO
Erich Foglar, Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes
September 2014
Vortrag incl. Fragen aus dem Publikum: 2:11:00 – „Wirtschaft 2050“
Erich Foglar führt die unterschiedlichen Faktoren auf, die auf die Gestaltung der zukünftigen Entwicklungen Einfluss haben.
Während der Fragestunde macht er sehr klar, wie wichtig ein koordiniertes Handeln der europäischen Staaten ist, wenn es um geeignete Maßnahmen geht, Zukunft zu gestalten. Wenn etwa die BRD ihre Subventionspolitik zur Energiegewinnung beschließt, ohne dabei über die eigenen Staatsgrenzen zu blicken, hat dies unangenehme Auswirkungen auf die Energiepolitik z.B. Österreichs.

VIDEO
Franz Josef Radermacher
Oktober 2014
Vortrag incl. Fragen aus dem Publikum: 2:13:00 – „Wirtschaft 2050“

ÜBER DIE AUFSCHAUKELUNG VON SYSTEMEN

VIDEO
Prof. Peter Kruse
2008 – 7 min – Resonanzen aufbauen
Wie kann ich Deutschland und die Welt bewegen?
Wir haben ein dynamisches System vor uns mit der Tendenz zur Selbstaufschaukelung, wenn ein Resonanzpunkt getroffen wird. Es folgt ein Lawineneffekt.
Finde ich heraus, was in einer Gesellschaft resonanzfähig, also „sexy“ ist, kann ich mit einem energetisch relativ kleine Input einen immensen Output erzeugen.

INTERESSANTE VIDEOS VON KEN JEBSEN (KenFM)
Ken Jebsen’s Plattform im Internet ist zu einer spannenden Informationsquelle geworden für Nachrichten und Meinungen, die wir in den Massenmedien nicht finden werden.
Hier eine kleine Auswahl:

KenFM-Positionen #1: „Krieg oder Frieden in Europa – Wer bestimmt auf dem Kontinent?“
Eine spannende Talkrunde, anders als bei Jauch, Will und Illner, mit diesen Gästen:

– Dr. Daniele Ganser (Schweizer Historiker und Friedensforscher)
– Mathias Bröckers, Autor des Buches „Wir sind die Guten“
– Dirk Pohlmann, Filmemacher mit dem Fokus: Geheimdienstoperationen im Kalten Krieg
– Willy Wimmer (CDU), über sieben Jahre im Verteidigunsministerium
(Juni 2015, 2h, 41 min)

Manipulierte Medien
Dr. Udo Ulfkotte war viele Jahre bei der FAZ. Nun plaudert er aus dem Nähkästchen. „Gekaufte Journalisten“ heißt sein Bestseller, für das kein Medium einen Werbeplatz verkaufen wollte. Warum wohl nicht? „Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken“. So der Untertitel zu seinem Buch.
Alles Lüge, was er schreibt? Nun, dann hätte er sicher mit vielen Klagen zu kämpfen…
Hier ein Interview mit dem Autor bei KenFM (90 Minuten)

Telefon-Interview: Willy Wimmer – Albrecht Müller – Dr. Daniele Ganser: Krieg gegen Russland
(März 2015, 1h, 19 min)

KenFM im Gespräch mit Jean Ziegler
80 Minuten – Aufgezeichnet am 28.05.2015

Interview mit Prof. Dr. Rainer Rothfuß (Uni Tübingen)
Konfliktforscher (Wie entstehen Kriege? Wie entstehen Feindbilder?)
(Februar 2015, 1h, 05 min)

Was der unbequeme Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser herausgefunden hat…
Vortrag:
Die Terroranschläge vom 11. September 2001 und die Folgen
(Sept. 2012, 1h, 55 min)

Video Interview mit Dr. Ganser: „Regieren ist die Kunst, Probleme zu schaffen, mit deren Lösung man die Bevölkerung in Atem hält.“ Ezra Pound
(Dez. 2014, 1h, 30min)

Vortrag: Ein Vortrag im Berliner Kino Babylon über die Hintergründe des Krieges in der Ukraine
(Juni 2015, 1h, 50 min)

Vortrag: „Die gefährlichste MAFIA der WELT- Die NATO“
(Juni 2015, 1h, 29 min)