Informationen zum Wettbewerb

Wir brauchen dringend eine grundsätzliche Wende in der Politik
Es gibt vielerlei Probleme in Deutschland, Europa und in der Welt. Und laufend kommen neue dazu. Die Lage wird immer bedrohlicher (siehe Menüpunkt „WARUM?“. Wir müssen etwas tun, wir müssen eingreifen, denn unsere gewählten Politiker werden die Politik von sich aus nicht reformieren.

Unsere bisherige Strategie erwies sich als weitgehend wirkungslos
Wir als Volk sind der Souverän im Staate. Doch das Grundgesetz fordert uns dazu auf, unsere Macht regelmäßig alle vier Jahre in freien Wahlen an Repräsentanten abzugeben. Nun sind wir für die nächsten vier Jahre Zuschauer, die zu ertragen haben, was unsere Repräsentanten vier Jahre lang tun und lassen. Mitspracherechte haben wir nicht mehr, denn wir hatten ja unsere Stimme abgegeben. Erst bei der nächsten Wahl dürfen wir wieder für den großen Moment in der Wahlkabine der Souverän sein, bis wir unsere Stimme in die Urne geworfen haben.
Doch die Demokratie lässt dem Volk wenigstens das Recht zum Protest. Und so demonstrieren einige von uns gegen politische Entscheidungen und schlimme Zustände, die auf Fehlentscheidungen der Politik zurückzuführen sind. Und wir schreiben Petitionen.
Parallel dazu haben sich unzählige Nichtregierungsorganisationen gegründet, in denen sich engagierte Mitarbeiter bemühen, die Schäden falscher Politik einzudämmen und zu helfen, wo immer es möglich ist.
Doch es ist ein Kampf gegen Windmühlenflügel.
Wir müssen erkennen, dass wir die Politik mit unseren Aktionen nicht in den Griff bekommen haben und nicht können. Es fehlen die Hebel.

Wir brauchen eine neue Strategie

“You never change things by fighting the existing reality.
To change something, build a new model that makes the existing model obsolete.”
Richard Buckminster-Fuller, amerikanischer Architekt, Philosoph und Visionär, 1895-1983

Doch wer soll das neue Modell bauen? Und wie könnte es aussehen?

Unsere Politiker sind voll ausgelastet, betriebsblind und dem Wohl ihrer Parteien verpflichtet. Von ihnen können wir keine Lösungsansätze erwarten. Wissenschaftler forschen in ihren Elfenbeintürmen. Und sie kommentieren. Lösungen erarbeiten sie nicht. „Das ist auch nicht unsere Aufgabe“, wurde mir vom Göttinger Institut für Demokratieforschung gesagt.
Philosophen und Autoren denken nach und liefern vielerlei Puzzlesteine für das große Puzzle, aus dem sich unsere Zukunft zusammensetzt. Doch ich kenne kein umfassendes Modell, keine umsetzbare Strategie, die zu einer umfassenden Wende führen kann.
Journalisten berichten, kommentieren und kritisieren gerne, doch fühlen auch sie sich nicht berufen, Lösungen für unsere Zukunft anzubieten.

Wer also bleibt übrig, wenn wir von Politikern, Wissenschaftlern, Philosophen, Autoren und Journalisten keine grandiosen umsetzbaren Lösungen erwarten können?
Wir bleiben übrig, das Volk, der Demos, der eigentliche Machthaber im Staate. Das sind die viele Millionen Bürgerinnen und Bürger, die sich ohnmächtig fühlen, wobei jeder für sich der irrigen Meinung sind: Man kann ja nichts tun, außer sich selbst verantwortungsvoll zu verhalten, mit gutem Beispiel voran zu gehen.
Doch dies allein wird das Steuer nicht herumreißen und den Kurs unserer Politik ändern.

Der Soziologe Jean Ziegler wirkt aufgebracht, wenn er sagt:

„Ich höre immer wieder: ‚Ich kann nichts tun‘. Es gibt keine Ohnmacht in der Demokratie. Das Grundgesetz gibt uns alle demokratischen Waffen in die Hand, um diese mörderische Weltordnung zu brechen. Wir müssen lernen, diese Waffen zu gebrauchen.“

Doch welche Waffen das sind – wenn nicht die des Protests – und wie die gebraucht werden können, das sagt Jean Ziegler nicht.

Die Lösung
Nun können wir Menschen unglaublich kreativ und leistungsfähig sein, wenn es darum geht, in unterschiedlichen Richtungen zu forschen oder technische Lösungen zu finden. Würden wir auch nur einen Bruchteil unserer kreativen Kraft für kurze Zeit darauf verwenden, herauszufinden, mit welchen demokratischen Waffen wir die Politik auf die richtige Bahn bringen und damit unsere Zukunft und die unserer Kinder sicherer machen könnten – so wäre damit erheblich mehr gewonnen, als wenn wir es erreichten, auf dem Mars zu landen oder ein dünnes Smartphone zu konstruieren, das nur einmal pro Woche geladen werden muss.

Es braucht dafür nur einen Anstoß, einen Aufruf, gekoppelt mit wirkungsvollen Anreizen.
Und dies ist mit einem medial wirkungsvollen Ideenwettbewerb möglich.

Der Ideenwettbewerb

DER ANSATZ

Packen wir das Problem bei der Wurzel: Welches ist die Ursache der vielen Probleme auf dem Globus?

„Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden.“ warnte einst Helmut Schmidt.

Dumme Regierungen produzieren dumme Entscheidungen, und führen mittel- und langfristig zu den vielen Problemen.
Es geht also um das Finden einer wirkungsvollen Strategie, mit Hilfe derer wir Politiker und Politik klüger, idealerweise sehr klug machen können.

Details dazu folgen weiter unten.

Nun drängt sich zunächst die Frage auf: Gibt es überhaupt den friedlichen geordneten Weg, nach dem gesucht wird?

Zum Glück kann diese Frage mit JA beantwortet werden. Denn Daniel Oehlmann, einer von vielen Millionen deutschen Bürgern, hat im vergangenen Sommer nach einer Lösung geforscht und hat schließlich eine gefunden. Diese Idee zeigt, DASS es geht. Nun geht es darum, eine andere Lösung zu finden, die noch besser ist.

Daniel Oehlmann ist auch Initiator des Ideenwettbewerbs.
Im ersten Moment dachte er über seinen Lösungsansatz, dass dieser der einzige und optimale sein muss. Doch das ist natürlich eine Illusion. Denn es gibt in unserem Land so viele klügere und kreativere Köpfe als ihn, die mit Sicherheit auch klügere Strategien finden werden.

Hier ist die Strategie des Herausforderers.

Die Anforderungen an die gesuchte Lösungsstrategie
Hier die vorläufigen Anforderungen, von denen möglichst alle erfüllt werden sollten.
Dies sind jedoch nur meine Vorschläge, als Diskussionsgrundlage gedacht.

Ziel ist ein politisches System mit Regierungen, deren ethisches Fundament das Soziale, Ökologische und Friedenspolitische ist und die

– ausschließlich durchdachte und nachhaltige Entscheidungen treffen
– dabei ausschließlich im Sinne des Gemeinwohls handeln
– auf die Zukunft ausgerichtete Ziele verfolgen
– deren Politik und Entscheidungen inhaltlich durch klar abgesteckte Leitplanken begrenzt sind
– dabei gegen rechtes Gedankengut abgeschottet sind
– global denken und lokal handeln
– Probleme zeitnah anpacken
– die Bevölkerung weitgehend in Entscheidungen einbeziehen
– sich dem direkten Einfluss von Lobbyisten so weit wie möglich entziehen

– eine weltweite ökosoziale Marktwirtschaft zum Ziel haben
– sich für Wohlstand für alle einsetzen

Die Umsetzung des Konzepts soll

– möglichst ohne Hindernisse erfolgen können
– möglichst kurzfristig möglich sein
– möglichst keine Grundgesetzänderung erforderlich machen
– auf friedliche Weise erfolgen
– in geordneter Weise erfolgen, so dass das politische System dabei stabil bleibt

Der Wettbewerb im Überblick

Nachfolgende Informationen sind vorläufig; sie sind Änderungen unterworfen

HINTERGRUND DES WETTBEWERBS
Es ist höchste Zeit, die vielen Probleme auf der Welt in den Griff zu bekommen und zu verhindern, dass laufend neue dazu kommen. Dafür brauchen wir leistungsfähige Regierungen in möglichst allen Staaten. Doch wie können wir in unseren Demokratien Regierungen hervorbringen, die den hohen Anforderungen gerecht werden? Gesucht wird eine geniale Idee.
Doch Ideen kommen weder von Politikern noch von Wissenschaftlern oder Journalisten.

Die Lösung: ein Ideenwettbewerb

VORTEILE

  • Nach Umsetzung der besten Idee sollten unsere demokratischen Systeme viel besser arbeiten, alte Probleme können eher gelöst und neue tendenziell vermieden werden
  • Repolitisierung der Bevölkerung
  • Signalwirkung für die Welt

INITIATOR
Daniel Oehlmann gemeinsam mit einem Medienpartner und in Verbindung mit verschiedenen engagierten Persönlichkeiten *)
Der Initiator ist zugleich der „Herausforderer“ im Wettbewerb. Er hat bereits eine umsetzbare Lösungsstrategie entworfen.

KOOPERATIONSPARTNER

  • Medien (Print, Hörfunk, Fernsehen)
  • NGO’s
  • Stiftungen
  • Unternehmen

ORGANISATION
ein zu gründender Gemeinnütziger Verein

FINANZIERUNG

  • von Organisation und PR: durch Stiftungen und private Spenden
  • Finanzierung der Preisgelder für den Wettbewerb: durch Crowdfunding. So soll der Wettbewerb tief in der Bevölkerung verankert werden

PR- UND MARKETING

  • Print, Hörfunk, Fernsehen
  • Social Media
  • Multiplikatoren
  • Prominente Multiplikatoren
  • Video Promotion Contests

GESUCHT WIRD
Eine Idee bzw. Strategie, die die Anforderungen bestmöglich erfüllt **).

GESETZTER ZEITRAHMEN
3 Monate nach Start des Wettbewerbs.
Es gibt noch keinen Starttermin

AUSWAHLKRITERIEN
Werden noch festgelegt

JURY
Wird noch festgelegt

——————————
*) Personen, die angesprochen wurden bzw. werden (Auswahl)

  • Jakob Augstein
  • Brigitte Behrens (Geschäftsführerin Greenpeace Deutschland)
  • Anke Domscheit-Berg (Unternehmerin, ehemal. Mitglied der Piraten Partei)
  • Dr. Thilo Bode (GF Food Control, ehemaliger GF von Greenpeace International)
  • Felix Finkbeiner (Gründer der Plant-for-the-Planet Initiative)
  • Dr. Heiner Geißler
  • Prof. Bernward Gesang (u.a. Demokratieforschung)
  • Herbert Grönemeyer
  • Dr. Gregor Gysi
  • Prof. Jürgen Habermas
  • Oliver Hendrich (Vorstand Amnesty International)
  • Ulrike Herrmann (Wirtschaftsjournalistin)
  • Gregor Hackmack (u.a. abgeordnetenwatch.de)
  • Andreas Huber (GF Club of Rome Dts., GF der Global Marshall Plan Foundation)
  • Anja Kohl (Journalistin und Finanzexpertin)
  • Dr. Felix Kolb (Politikwissenschaftler, Geschäftsführender Vorstand campact)
  • Eberhard von Koerber (Ko-Präsident des Club of Rome)
  • Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Julius van de Laar (Stratege für Kampagnen, ehemaliger Pressesprecher avaaz Deutschland)
  • Oskar Lafontaine
  • Udo Lindenberg
  • Sascha Lobo (Blogger, Journalist)
  • Giovanni di Lorenzo
  • Peter Maffay
  • Prof. Wolfgang Merkel (Demokratieforschung Humbold Universität)
  • Dr. Günter Metzges (Politikwissenschaftler, Geschäftsführender Vorstand campact)
  • Sandra Navidi (Finanzexpertin, Unternehmerin)
  • Dr. Michael Otto (Unternehmer Otto Group / Vorsitzender der ‚Michael Otto Stiftung für Umweltschutz‘)
  • Dr. Heribert Prantl (SZ)
  • Richard David Precht (Philosoph und Autor)
  • Jorgen Randers (Hochschullehrer, Zukunftsforscher, Autor des Buches „2052“)
  • Prof. Dr. Franz-Josef Radermacher (Wirtschaftswissenschaftler, Zukunftsforscher)
  • Helmut Schmidt
  • Max Schön (Club of Rome, Unternehmer)
  • Harald Schumann (Wirtschaftsjournalist Tagesspiegel)
  • Til Schweiger
  • Hand-Christian Ströbele
  • Lars Thomsen (Trendforscher)
  • Prof. Klaus Töpfer
  • Jakob von Uexküll (Gründer des World Future Council)
  • Roland Vogel (Vorstand Amnesty International)
  • Mathis Wackernagel (Präsident der Organisation Global Footprint Network)
  • Sahra Wagenknecht
  • Peter Wahl (Attac)
  • Marina Weisband (ehemalige Politikerin bei Piratenpartei)
  • Prof. Ernst-Ulrich von Weizsäcker
  • Prof. Dr. Harald Welzer (Sozialpsychologe)
  • Prof. Götz Werner (Philosoph, DM-Drogeriemärkte)
  • Willy Wimmer (CDU Politiker)
  • Jean Ziegler (Soziologe, Globalisierungskritiker)

**)
Die Anforderungen an die gesuchte Lösungsstrategie
Hier die vorläufigen Anforderungen, von denen möglichst alle erfüllt werden sollten.
Dies sind jedoch nur meine Vorschläge, als Diskussionsgrundlage gedacht.

Ziel ist ein politisches System mit Regierungen, deren ethisches Fundament das Soziale, Ökologische und Friedenspolitische ist und die

  • ausschließlich durchdachte und nachhaltige Entscheidungen treffen
  • dabei ausschließlich im Sinne des Gemeinwohls handeln
  • auf die Zukunft ausgerichtete Ziele verfolgen
  • deren Politik u. Entscheidungen inhaltlich durch klar abgesteckte Leitplanken begrenzt sind
  • dabei gegen rechtes Gedankengut abgeschottet sind
  • global denken und lokal handeln
  • Probleme zeitnah anpacken
  • die Bevölkerung weitgehend in Entscheidungen einbeziehen
  • sich dem direkten Einfluss von Lobbyisten so weit wie möglich entziehen
  • eine weltweite ökosoziale Marktwirtschaft zum Ziel haben
  • sich für Wohlstand für alle einsetzen

Die Umsetzung des Konzepts soll

  • möglichst ohne Hindernisse erfolgen können
  • möglichst kurzfristig möglich sein
  • möglichst keine Grundgesetzänderung erforderlich machen
  • auf friedliche Weise erfolgen in geordneter Weise erfolgen, so dass das politische System dabei stabil bleibt

BEWERTUNG
Die Bewertung der Ideen erfolgt zunächst danach, in wie weit sie den o.g. Anforderungen entsprechen.

Die Ideengeber reichen dazu ihre eigene Einschätzung auf einem Bewertungsfragebogen ein.
Dabei wird das Erfüllen jeder einzelnen Anforderung mit Punkten bewertet, die am Ende addiert werden.
Einzelne Anforderungen sind unterschiedliche Multiplikatoren zugeordnet.

Ideen mit sehr hoher Punktzahl werden von der Jury zuerst bearbeitet, wobei die Bewertungen ggf. korrigiert werden.
Erst dann erfolgt die inhaltliche Begutachtung der Ideen im Einzelnen, beginnend mit denen, die die höchsten Punktzahlen erreicht haben.

(Soweit meine Idee, wie sich eine Flut von Einsendungen zunächst im Groben ordnen ließe)